21.01.2019 - 12:38 Uhr
Postbauer-HengDeutschland & Welt

Vergleich im Streit um Inventar des „Kago-Schlosses“

Der Streit um das Inventar des sogenannten „Kago-Schlosses“ ist nach vier Jahren beendet. Der neue Besitzer hatte das Schloss 2016 gekauft. Nun muss er aber noch einmal zahlen.

Das sogenannte „Kago-Schloss“, das Privatschloss des früheren Ofenunternehmers Karl-Heinz Kago.
von Agentur DPAProfil

Ein Münchener Immobilienunternehmer will der Ehefrau des insolventen Kaminofenbauers Karl-Heinz Kago 200.000 Euro zahlen - unter anderem für teure Vorhänge und Kristall-Kronleuchter. Die Klägerin hatte ursprünglich 550.000 Euro gefordert. Beide Seiten einigten sich am Montag vor dem Oberlandesgericht München auf einen Vergleich.

Der Immobilienunternehmer hatte das Schloss in Postbauer-Heng in der Oberpfalz 2016 im Rahmen der Zwangsversteigerung für fünf Millionen Euro gekauft. Kagos Ehefrau hatte anschließend erklärt, dass das Inventar ihr gehöre und extra bezahlt werden müsse. Das Gericht appellierte an beide Parteien, sich zu einigen. „Ich glaube, da haben Sie eine sehr kluge Entscheidung getroffen“, sagte der Vorsitzende Richter.

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