06.04.2020 - 10:20 Uhr
PressathDeutschland & Welt

Brief von Hannes aus Pressath

Jetzt sind Osterferien, doch in die Schule dürfen Kinder schon seit drei Wochen nicht mehr gehen. Einige Kinder haben uns Leserbriefe geschrieben, wie es ihnen damit geht. Hannes aus Pressath zum Beispiel.

Kinder schreiben Briefe an die Onetz-Redaktion
von Gabriele Weiß Kontakt Profil

Ich bin 9 Jahre alt und so hat sich mein Leben mit dem Coronavirus verändert. Am Anfang habe ich mich sehr gefreut, als wir erfahren haben, dass die Schule jetzt 5 Wochen ausfällt. Aber das war ein Fehler. Warum? Weil ich viel lieber in die Schule gehen würde, weil unsere Lehrerin den Schulstoff anders erklären könnte, und weil ich meine Schulkameraden sehen und mit ihnen reden könnte.

Zu Hause ist es auch schön, aber anders. Was ganz schlimm für mich ist: dass ich nicht mehr zu Oma und Opa und meinem Onkel auf den Bauernhof kann. Ich bin so gerne auf dem Bauernhof, da kann ich immer mithelfen und auf dem Bulldog mitfahren und in den Kuhstall gehen und füttern. Das vermisse ich sehr.

Zu Hause ist mir nicht langweilig, weil ich alles für die Schule erledige, so gut wie ich es halt kann. Dann haben wir noch Tiere, die wir versorgen müssen. Aber ich hoffe, dass bald alles wieder normal ist. Und dass alle gesund bleiben.

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