06.04.2020 - 12:18 Uhr
PressathDeutschland & Welt

Brief von Ian-Mathias aus Pressath

Jetzt sind Osterferien, doch in die Schule dürfen Kinder schon seit drei Wochen nicht mehr gehen. Einige Kinder haben uns Leserbriefe geschrieben, wie es ihnen damit geht. Ian-Mathias aus Pressathzum Beispiel.

Kinder schreiben Briefe an die Onetz-Redaktion
von Gabriele Weiß Kontakt Profil

In den letzten drei Wochen war alles ganz anders. Die erste Woche ohne Schule fand ich noch total cool. Meine Mama war noc jeden Tag arbeiten, also konnte ich erst mal etwas chillen. Ich habe gerne mal Pause von der Schule. Es fühlte sich ein bisschen so an wie Ferien, wären da nicht die Schularbeiten zu erledigen gewesen. Ich habe mir da noch keine großen Gedanken oder Sorgen wegen dem Coronavirus gemacht.

Das änderte sich ab Woche zwei. Plötzlich war meine Mama nur noch drei Tage arbeiten. Sie erzählte uns natürlich auch, dass sich einiges schon veränderte. Es fuhren nur noch sehr wenige Leute mit dem Zug, viele trugen schon einen Mundschutz oder Handschuhe. Das machte mir etwas Angst. Wir haben zu Hause viel darüber gesprochen und auch Nachrichten aufmerksam verfolgt.

Trotzdem hat unsere Mama versucht, dass unser Familienleben so normal wie möglich weiterlief, auch wenn es ein paar Einschränkungen gab. So konnten wir uns nicht mehr mit meiner Tante treffen, das fand ich nicht so schön. Manchmal haben wir mit ihr über Facetime telefoniert.

Wir sind auch draußen gewesen, das Wetter war ja super toll.Da will man ja nicht in der Wohnung sitzen. Ab Woche drei zu Hause hatte ich echt keinen Bock mehr. Wir konnten auf keinen Spielplatz, uns nicht mit Freunden treffen und auch sonst haben wir jeden Tag das Gleiche gemacht.Ich bin froh, wenn wieder Schule ist und ich mich wieder mit anderen treffen kann. Und keine Angst mehr haben muss vor dem Coronavirus.

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