21.06.2021 - 01:19 Uhr
Deutschland & Welt

Prozess um den Tod eines 13-Jährigen bei Ruderunfall

Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
von Agentur DPAProfil

Starnberg (dpa) - Sechs Jahre nach dem Tod eines 13-Jährigen beim Rudertraining auf dem Starnberger See müssen sich die damaligen Betreuer des Kindes heute vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: fahrlässige Tötung durch Unterlassen.

Die beiden Leiter hatten an jenem Apriltag 2015 mit 20 Kindern ein Training absolviert. Die Wetterverhältnisse waren Gutachten zufolge mit viel Wind und Wellen schwierig. Der 13-Jährige übte ohne Schwimmweste oder Neoprenanzug allein in einem Ruderboot, zunächst in der Nähe des Stegs. Abseits der Gruppe ertrank er im acht Grad kalten Wasser.

Das Fehlen des 13-Jährigen wurde erst bemerkt, als der Vater ihn am Abend nach dem Training abholen wollte. Tage später wurde die Leiche des Kindes gefunden, fast einen halben Kilometer vom Ufer entfernt. Die Eltern des toten Jungen haben jahrelang für diesen Prozess gekämpft.

© dpa-infocom, dpa:210620-99-72840/2

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