16.09.2020 - 01:53 Uhr
Deutschland & Welt

Radarhersteller Hensoldt plant Börsengang am 25. September

Das Logo des Rüstungskonzerns Hensoldt. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild
von Agentur DPAProfil

Taufkirchen (dpa) - Der bayerische Rüstungselektronikhersteller Hensoldt will am 25. September an die Börse gehen. Das teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Die Aktien der Hensoldt AG werden in einer Preisspanne von 12 bis 16 Euro angeboten. Damit ergebe sich eine Marktkapitalisierung von 1,26 Milliarden bis 1,58 Milliarden Euro, hieß es. Das Angebot soll am 23. September enden.

Der US-Finanzinvestor KKR hatte Hensoldt, die ehemalige Airbus-Radarsparte, im Jahr 2017 übernommen. Das in Taufkirchen bei München ansässige Unternehmen soll im Prime Standard der Frankfurter Börse platziert werden, hatte Hensoldt erst vor einer Woche angekündigt. Das Umfeld sei angesichts weltweit steigender Militärausgaben günstig. Hensoldt beschäftigt 5400 Menschen und erzielte im vorigen Jahr 1,1 Milliarden Euro Umsatz.

Hensoldt zu IPO

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