13.06.2018 - 17:18 Uhr
Deutschland & Welt

Späte Müllentsorgung: „Rock-im-Park“-Veranstalter gerüffelt

Eine Besucherin des Open-Air-Festivals "Rock im Park" füllt an einer Wasserstelle ihren Getränkebeutel.

Nürnberg (dpa/lby) - Verzögerungen bei der Müllentsorgung auf dem Nürnberger Gelände von „Rock im Park“ haben für Verstimmung zwischen der Stadt und dem Festivalbetreiber gesorgt. Es sei nicht hinnehmbar, dass sich rund eineinhalb Wochen nach dem Festival in Teilen des Volksparks Dutzendteich immer noch Abfallreste häuften, sagte am Mittwoch der Mitarbeiter von Nürnbergs Bürgermeister Christian Vogel (SPD), Uwe-André Bauer. Eigentlich sei die Frist für die Beseitigung des Mülls, darunter Zelte und Einweg-Grills, bereits am vergangenen Freitag abgelaufen. Man habe deshalb die Frist noch einmal um ein paar Tage verlängert.

Bereits im Vorjahr habe die vom Festival-Veranstalter beauftragte Reinigungsfirma Probleme gehabt, das Gelände fristgerecht zu säubern. „Da in diesem Jahr deutlich weniger Rockfans zu „Rock im Park“ kamen, gingen wir eigentlich davon aus, dass die Firmen das in diesem Jahr besser hinbekommen“, sagte Bauer. Selbst am Mittwoch seien noch zwei Flächen verschmutzt gewesen, auch wenn es sich nur um Müll-Reste gehandelt habe.

Nach Angaben von Dario Lob von Argo-Konzerte kam es vor allem wegen der großen Hitze zu den Verzögerungen beim Reinigen des Geländes. „Dadurch mussten Mitarbeiter mehr Pausen einlegen als geplant“, betonte Lob in einer Mitteilung. Nachdem die Verzögerung festgestellt wurde, seien am Donnerstag weitere Arbeitskräfte eingesetzt worden, um die Reinigung zu beschleunigen. Auf Grund der Kurzfristigkeit habe aber nur eine begrenzte Zahl an Mitarbeitern nachbestellt werden können. Bis zum Montag seien jedoch alle Bereiche des Parkareals am Dutzendteich gereinigt gewesen.

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