06.04.2020 - 09:23 Uhr
TrabitzDeutschland & Welt

Brief von Jonas aus Trabitz

Jetzt sind Osterferien, doch in die Schule dürfen Kinder schon seit drei Wochen nicht mehr gehen. Einige Kinder haben uns Leserbriefe geschrieben, wie es ihnen damit geht. Jonas aus Trabitz zum Beispiel.

Kinder schreiben Briefe an die Onetz-Redaktion
von Gabriele Weiß Kontakt Profil

Vieles in unseren Leben hat sich wegen den Coronavirus verändert. Ich kann mich nicht mehr mit Freunden treffen und ich kann nicht mehr meine Verwandten besuchen. Es bereitet mir viel Kummer, dass ich meine Großeltern nicht besuchen kann. Außerdem mache ich mir um ihre Gesundheit und ihr Leben große Sorgen. Ostern ohne Omas und Opas ist einfach nicht das gleiche wie all die Jahre zuvor!

Ich würde gerne wieder in die Schule gehen, zu Hause zu lernen macht keinen Spaß. Außerdem dauert es wirklich den ganzen Tag, um den vorgegebenen Lernstoff zu schaffen.

Auch für meine Eltern ist es sehr schwierig, mir und meiner Schwester alles beizubringen, was verlangt wird. Sie sind sehr gestresst, denn sie müssen das alles neben ihrer normalen Arbeit machen. Es ist bei ihnen kein Homeoffice möglich. Ich frage mich manchmal, wie sie das überhaupt schaffen. Ich bin aber sehr froh, dass sie sich so um uns kümmern. Das war mir davor nicht so bewusst.

Als Familie machen wir viel mehr gemeinsam. Damit meine ich Brettspiele, Fußball usw. Also hat das Coronavirus auch ein paar positive Auswirkungen.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass das Coronavirus bald vorübergeht, und ihr alle gesund bleibt. Normalität ist was Wundervolles und Unbezahlbares. Das sollte spätestens jetzt wirklich jedem von uns klar sein!

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