22.01.2019 - 11:28 Uhr
Deutschland & Welt

UBS kämpft sich durch Turbulenzen

Bei der Bilanzvorlage in Zürich sprach Bankchef Sergio Ermotti von einer soliden Entwicklung in einer Zeit „historisch schwieriger Marktbedingungen“. Foto: Georgios Kefalas/KEYSTONE/dpa/Archiv

Zürich (dpa) - Die Turbulenzen in der Weltwirtschaft sind an der Schweizer Großbank UBS 2018 nicht spurlos vorbeigegangen. Zwar schnitt die Deutsche-Bank-Rivalin im Gesamtjahr und auch im vierten Quartal besser ab als ein Jahr zuvor.

An den weitaus optimistischeren Erwartungen von Analysten schrammte sie allerdings vorbei. Bei der Bilanzvorlage in Zürich sprach Bankchef Sergio Ermotti von einer soliden Entwicklung in einer Zeit „historisch schwieriger Marktbedingungen“. Die Anteilseigner sollen durch eine höhere Dividende und einen Aktienrückkauf davon profitieren.

Dass die UBS 2018 beim Gewinn stark zulegte, verdankte sie vor allem der Tatsache, dass im Vergleich zum Vorjahr eine Sonderbelastung infolge der US-Steuerreform entfiel. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 4,9 Milliarden US-Dollar (4,3 Mrd Euro) nach 969 Millionen Dollar im Vorjahr.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern legte 2018 um zwei Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar zu. Die Aktionäre sollen nun einer erhöhten Dividende von 70 Schweizer Rappen je Papier zustimmen, das sind 8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Außerdem will die UBS eine Milliarde Dollar in den Rückkauf eigener Aktien stecken. Im vergangenen Jahr hatte sie bereits eigene Papiere für 750 Millionen Schweizer Franken (662 Mio Euro) zurückgekauft.

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