25.02.2021 - 22:32 Uhr
Deutschland & Welt

Vier statt fünf Jahre: Erzieherinnenausbildung verkürzt

Eine Erzieherin spielt in einer Kindertagesstätte hinter einer Rollbahn mit Kindern. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild
von Agentur DPAProfil

München (dpa/lby) - Die Ausbildung zur Erzieherin wird von fünf auf vier Jahre verkürzt. Ab diesem Sommer gibt es zudem die Möglichkeit, die Praxisphasen zeitgleich zum theoretischen Teil der Ausbildung durchzuführen, wie Sozial- und Kultusministerium am Donnerstag gemeinsam mitteilten. Für Abiturienten und Quereinsteiger mit Berufserfahrung wird die Ausbildung sogar auf drei Jahre verkürzt. Mit den Änderungen soll die Ausbildung modernisiert und damit attraktiver werden, um so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Beim herkömmlichen Ausbildungsgang gibt es künftig nur noch ein ein- statt ein zweijähriges praktisches Vorbildungsjahr. Für die anschließenden zwei Schuljahre können die Auszubildenden fortan Bafög beantragen, bevor sie im abschließenden Praxisjahr wieder eine Vergütung erhalten.

Zudem gibt es neu die Möglichkeit, nach dem Vorbereitungsjahr die Praxisphasen zeitgleich zum theoretischen Teil der Ausbildung zu absolvieren. In diesen drei Jahren sollen die Azubis rund 1200 Euro im Monat erhalten.

Eine dritte Möglichkeit richtet sich an Abiturienten und Quereinsteiger mit einschlägiger Berufserfahrung. Sie können die Ausbildung künftig in drei Jahren ohne Vorbildungsjahr durchlaufen, entweder nach dem herkömmlichen oder nach dem neuen Modell mit parallelen Theorie- und Praxiseinheiten.

© dpa-infocom, dpa:210225-99-593448/2

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