25.04.2018 - 20:00 Uhr
Deutschland & Welt

Leserbrief Waffennarr "diskriminierend"

Zu ",Doppelagent' in Vohenstrauß":

von Externer BeitragProfil

Die abgebildeten Sportschützen in Vohenstrauß als "Waffennarren" zu bezeichnen, empfinde ich als diskriminierend. Narren beteiligen sich an Fasching verkleidet an Umzügen oder sonstigen Veranstaltungen. Bei Sportschützen handelt es sich um die vom Staat wohl am strengsten geprüften und überwachten Sportler. Jederzeit und unangekündigt kann eine Überprüfung der Waffen und Munition erfolgen. Um überhaupt an eine Feuerwaffe zu gelangen, muss ein polizeiliches Führungszeugnis, welches danach regelmäßig überprüft wird, vorgelegt werden. Des Weiteren sind der Nachweis einer bestandenen Sachkundeprüfung sowie eines Bedürfnisses erforderlich. Ebenso muss die gesetzlich geforderte, sichere Aufbewahrung von Waffe und Munition nachgewiesen werden. Das sind sicher keine Erfordernisse, die ein Narr erfüllen kann.

Ein Unding ist der Versuch, uns Sportschützen schon wieder in die rechte Nische zu schieben. Wir sind eine sehr verantwortungsvolle und rechtschaffene Gemeinschaft. Der Schützensport hat absolut nichts mit einer politischen Einstellung zu tun.

Helmut Böll, 95478 Waldeck

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