Die Chance für den zweiten Klick: Links in Onetz-Artikeln

Weiterführende Links zu einem Thema vermitteln Kompetenz und stärken die Glaubwürdigkeit und Relevanz von Artikeln. Es gibt aber auch noch viel handfestere Gründe, warum zusätzliche Klickanreize in Onetz-Artikeln so wichtig sind.

von Kai Gohlke Kontakt Profil

70-80% der Nutzer kommen von einer externen Quelle wie Google, Facebook oder WhatsApp direkt auf einen unserer Artikel. Die Onetz-Startseite oder die Ressortseiten (z.B. onetz.de/sport) bekommen sie gar nicht zu Gesicht.

Hier ein lustiges Video:

Die besten zehn Artikel an einem Tag zusammen werden von 20.000 bis 50.000 Nutzern gesehen – deutlich mehr als die Startseite. Das heißt: Es lohnt sich, Zeit in Klickanreize auf Artikelbasis zu investieren.

Alle Infos finden Sie im Netz

Auf Artikelbasis können wir die Nutzer sehr gezielt ansprechen: Jemand, der zum Beispiel einen Artikel über die Spielvereinigung SV Weiden liest, wird sich wahrscheinlich auch für weitere Artikel zu diesem Thema interessieren. Weiterführende Links zu einem Thema vermitteln Kompetenz und stärken die Glaubwürdigkeit und Relevanz von Artikeln. Das gilt sowohl für Leser als auch für Suchmaschinen – sogar wenn die Links nicht angeklickt werden.

Wann verlinken wir?

Generell gilt: Je mehr Potenzial ein Artikel hat, desto mehr lohnt es sich auch, Zeit in Klickanreize zu investieren. Das gilt auch nachträglich, wenn eine Geschichte überraschend viele Leser interessiert. Wenn es zu einem Thema bereits eine Vorgeschichte gibt (im Print: „wir berichteten“), dann muss auf diese auch im Artikel verlinkt sein.

Hier die Vorgeschichte:

Schwandorf

Oft ergeben sich schon aus der Recherche zu einem Thema Links – sowohl auf eigene Vorberichterstattung als auch auf externe Quelle. In diesem Fall sollten diese Links auch im Artikel stehen. Bei Standard-Vereinsberichten etc. kann auf manuelle Links in der Regel verzichtet werden. Hier verlassen wir uns auf die Stichwörter und Orte. Ausnahme: Ein Artikel interessiert überraschend viele Leser – siehe oben.

Wohin verlinken wir?

Priorität bei der Verlinkung haben Artikel auf eigene Angebote, also Onetz-Artikel, Onetz-Themenseiten, andere Seiten des Verlags (Stellenportal, Trauerportal, NT-Ticket etc.). Bei allen anderen Links zählt der Service-Gedanke, also die Frage: Ist der Link für meinen Leser hilfreich?

Hier gibt es mehr Informationen

Wir verlinken grundsätzlich auch auf andere journalistische Angebote, im Einzelfall sogar auf Inhalte direkter Wettbewerber, wenn es für den Leser unserer Geschichte ein echter Mehrwert ist. Links auf illegale Inhalte und Seiten sind natürlich tabu. Ebenso Inhalte, für die unsere Leser bei anderen Anbietern ein Abo oder ähnliches abschließen müssten.

Jeder Redakteur sollte jeden Link ausprobieren – falsche und damit „tote“ Links verärgern die Leser, machen unsere Inhalte unglaubwürdiger und schaden uns bei Suchmaschinen.

Wo im Artikel sollen Links stehen?

Artikelverweise sollten nicht am Anfang des Textes stehen. Der Leser will ja erst einmal den Artikel lesen, bevor er auf einen weiteren klickt. Deshalb würde er einen ganz oben stehenden Link überscrollen – und später wahrscheinlich nicht zurück scrollen.

Am Ende von Onetz-Artikeln stehen ohnehin die automatisch generierten Links (s.o.). Zusätzliche manuell gesetzte Artikelverweise gehen dort eher unter.

Lesen Sie hier die Vorgeschichte

Weiden in der Oberpfalz

Daraus ergibt sich: Artikelverweise sollten in der zweiten Hälfte des Artikels stehen, spätestens aber vor dem letzten Absatz. Ein Link kann direkt vor einem Zwischentitel stehen, aber nicht direkt danach. Es ist nicht sinnvoll, dem Leser eine lange Liste von Artikelverweisen anzubieten. Lieber nur den aktuellsten; wird das konsequent gemacht, ergibt sich daraus eine Klick-„Kette“. Bei häufig behandelten Themen auch auf die Themenseite verweisen.

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