13.05.2019 - 20:48 Uhr
WiesauDeutschland & Welt

Spannende Experimente bei der „Miniphänomenta"

Die Klasse 3b der Grundschule Wiesau forschte und experimentierte im HSU-Unterricht an verschiedenen Stationen der "Miniphänomenta".

„Miniphänomenta“ in der Grundschule Wiesau
„Miniphänomenta“ in der Grundschule Wiesau

Zusammen mit Herrn Härtl, der sich als Experte sehr gut auskennt, und der Klassenlehrerin Frau Greger tauchten die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Naturwissenschaften und Technik ein.

Was ist die Miniphänomenta überhaupt?

An selbst gebauten Stationen können Schülerinnen und Schüler forschen, tüfteln und entdecken. Die Stationen werden unter den Grundschulen Friedenfels, Falkenberg und Wiesau getauscht, damit keine Langeweile aufkommt. Für dieses Angebot ist unsere Grundschule im November 2017 ausgezeichnet worden. Begonnen hat es in Wiesau vor 12 Jahren mit dem damaligen Rektor Herrn Busl. 30 der 52 Stationen des bayerischen Bildungswerks wurden nachgebaut. Unsere jetzige Schulleitung Frau Dick hat diese verblüffenden Stationen zusammen mit den Lehrern für die Schüler neu aufleben lassen. Der Sinn ist es, die technologischen Berufe der Zukunft interessant werden zu lassen. Die Grundschule Wiesau ist die zweite Schule in der Oberpfalz mit der Auszeichnung „Miniphänomenta- Schule“. Bayernweit gibt es davon 10 Schulen. (Johanna)

Was kann man an den Stationen erforschen?

Wir waren zum Beispiel an der Schneckenbahn. Die Bahn wird von uns aus Holzbauklötzen gebaut. Sie wird Schneckenbahn genannt, weil die Kugel so langsam wie nur möglich durchrollen soll. Man braucht dafür eine Bahn, Holzbauklötze und eine Kugel. (Milena und Johanna)

Es gibt auch eine Station mit einer Flasche, einem Ball und einem Becken voll Wasser. Wenn man die Flasche mit Wasser vollfüllt, den Ball auf die Öffnung drückt und die Flasche dann umdreht, bleibt der Ball an der Flasche kleben. Die Luft drückt von außen gegen den Ball. Man muss selbst genau beobachten was passiert. Das Schöne daran ist, dass man die Sachen ausprobieren darf. Das macht sehr Spaß! (Leonard)

Toll war auch die Station mit der Kugelbahn. Dort mussten zwei Personen sein, ansonsten konnte man sie nicht ausprobieren. Man hatte zwei Kugeln. Jedes Kind musste auf eine Seite der Kugelbahn. Dann ließ man die Kugeln gleichzeitig los und sie krachten immer in der Mitte zusammen, egal von welchem Punkt aus man sie loslässt. (Luca)

Außerdem gab es eine Tafel mit einem Punkt und einem Kreuz. Es ist interessant, wenn man mit dem linken Auge auf das Kreuz schaut und das rechte Auge dabei zuhält, weil dann der Kreis irgendwann weg ist. Man kann ihn einfach nicht mehr sehen. (Martina)

Man bekommt auch ein Forschertagebuch vom Lehrer, wenn man zu den verschiedenen Stationen geht. Das hat man dann in allen vier Klassen und kann jedes Jahr weiter daran arbeiten. Durch die Experimente können wir schon in der Grundschule viel für die Fächer Chemie und Physik lernen. Und das macht SPAß! (Sophia G., Marie S. und Marie B.)

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