29.05.2019 - 19:02 Uhr
Deutschland & Welt

Yoko Ono „zutiefst berührt“ von ihrer Ausstellung

Zur Ausstellungseröffnung im April war Yoko Ono aus gesundheitlichen Gründen nicht angereist. Nun besuchte sie überraschend ihre Schau im Museum der bildenden Künste in Leipzig.

Die Künstlerin Yoko Ono besucht ihre Ausstellung „Peace is Power“ in Leipzig. Foto: Adrian Sauer/Yoko Ono

Leipzig (dpa) - Die japanisch-amerikanische Künstlerin Yoko Ono hat ihre Ausstellung „Yoko Ono - Peace is Power“ im Museum der bildenden Künste in Leipzig besichtigt.

„Sie war zutiefst berührt von ihrer Ausstellung“, sagte Museumsdirektor Alfred Weidinger nach dem Überraschungsbesuch der 86-Jährigen am Mittwoch.

Derzeit sind in Leipzig etwa 70 Arbeiten und Werkreihen der Konzeptkünstlerin auf etwa 3700 Quadratmetern zu sehen.

Es sei ihr tiefster Wunsch gewesen, die Ausstellung zu besuchen, sagte Ono laut einer Mitteilung des Museums. Die Witwe des Beatles-Sängers John Lennon („Give Peace A Chance“), der 1980 erschossen wurde, kam nach Angaben einer Museumssprecherin mit ihrem langjährigen Freund Jon Hendricks am Mittwoch gegen 12.30 Uhr im Museum an. Weidinger habe den Besuch aus New York etwa anderthalb Stunden durch die Schau geführt, hieß es vom Museum.

Ono wollte die Schau als Privatperson besuchen, ohne großen Rummel, wie die Sprecherin sagte. Daher wurde das Museum für Besucher geschlossen, während sich die Künstlerin umsah. Kunstfreunde, die bereits in den Räume waren, durften bleiben.

Zur Vernissage der Ausstellung Anfang April war die 86-Jährige aus gesundheitlichen Gründen nicht angereist. Weidinger zeigte sich damals aber optimistisch, dass Ono irgendwann auftauchen werde.

Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Juli zu sehen.

Museum der bildenden Künste Leipzig

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