26.05.2018 - 14:08 Uhr
Deutschland & Welt

Auf die Zugspitze: 5 Grad plus und gute Fernsicht

Die Zugspitze (M) spiegelt sich im Wasser des Eibsees. Foto: Angelika Warmuth/aktuell

Garmisch-Partenkirchen (dpa/lby) - Wer bei sommerlicher Hitze Abkühlung suchte, fand sie am Samstag auf der Zugspitze. Auf Deutschlands höchsten Gipfel kletterten die Temperaturen selbst in den Mittagsstunden kaum über 5 Grad, berichtete ein Mitarbeiter der dortigen Wetterstation. Für Ende Mai sei das auf einer Höhe von 2962 Meter trotzdem recht sommerlich, sagte der Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst. Von einem Mai-Temperaturrekord sei man dennoch weit entfernt. „Den hatten wir am 30. Mai 1979. Damals wurden hier oben 14,8 Grad gemessen.“

Ungewöhnlicher sei für die Jahreszeit hingegen die Fernsicht, die Ausflügler am Samstag von der Gipfelstation aus genossen: Mit 130 Kilometern habe der Blick so weit wie selten an einem Sommertag gereicht. „Im Sommer haben wir wegen der jahreszeitlich üblichen Dunstschichten oft nur eine Fernsicht von 30 bis 60 Kilometern“, erklärte der Wetterbeobachter.

Entsprechend viele Urlauber nutzten nach Angaben der Bayerischen Zugspitzbahn am Samstag den schönen Sommertag für einen Ausflug auf den markanten Gipfel im Wettersteingebirge. Bis zum Mittag hätten 1000 Ausflügler ein Ticket für die Zugspitzbahn gelöst. „Die Zugspitze ist heute gut besucht - an solchen Sommertagen wie heute ist das aber nichts Ungewöhnliches“, sagte ein Mitarbeiter des Bergbahn-Betreibers. Der Schnee auf dem Zugspitzplatt würde sogar noch zum Skifahren reichen - wenn noch Lifte laufen würden.

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