03.03.2021 - 11:44 Uhr
Deutschland & Welt

Zwei Tests pro Woche für Lehrkräfte und Kita-Personal

Schnelltests mit der Aufschrift "SARS-Cov-2 Rapid Antigen Test" liegen auf einem Tisch einer Grundschule zum Corona-Schnelltest bereit. Foto: Peter Kneffel/dpa/Aktuell
von Agentur DPAProfil

München (dpa/lby) - Zwei Mal pro Woche sollen sich künftig Mitarbeitende in bayerischen Schulen und Kitas auf das Coronavirus testen lassen. Dafür stünden zunächst 8,6 Millionen Selbsttests monatlich zur Verfügung, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Sobald weitere Lieferungen eintreffen, sollen auch Schüler über 15 Jahren wöchentlich einen Schnelltest durchführen können.

Bald würden noch mehr Corona-Tests zur Eigenanwendung beschafft, kündigte das Ministerium an. Das Angebot könnte dann auch für jüngere Schüler ausgeweitet werden. „Schrittweise werden die Testungen erhöht - auch angepasst an die weiteren Entwicklungen in Begleitung des Wegs hin zu mehr Präsenzunterricht“, erklärte ein Sprecher des Ministeriums.

Die ersten Tests werden nun an die Landkreise und kreisfreien Städte geliefert, die sie dann an Schulen und Kitas verteilen. „Die Tests sind freiwillig“, sagte der Sprecher. „Sie sind einfach anzuwenden und tragen dazu bei, infektiöse und oft asymptomatische Personen zu entdecken.“ Ein positives Ergebnis müsse durch einen PCR-Test überprüft werden, solange stünden Betroffene unter Quarantäne.

© dpa-infocom, dpa:210303-99-667402/2

Bayerische Teststrategie

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