26.06.2013 - 00:00 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Förderung über "Leader" beantragt - "Sternenfreunde" bereits auf 62 Mitglieder angewachsen Plan für Sternwarte ist genehmigt

"Der Plan für die Sternwarte und das Planetarium ist genehmigt." Mit dieser Aussage erfreute Architektin Regina von Wenz die Sternenfreunde, die sich zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Hexenhäusl" eingefunden hatten.

Architektin Regina von Wenz erläuterte bei der Jahreshauptversammlung der "Dieterskirchener Sternenfreunde" den aktuellen Planungsstand von Sternwarte und Planetarium. Links im Bild das Teleskop, das David Janousch dem Verein zur Verfügung gestellt hat. Bild: weu
von Udo WeißProfil

Der Vorsitzende Johann Köppl begrüßte die zahlreich erschienenen Hobbyastronomen und leitete zu seinem Bericht über. Seit der Gründung des Vereins am 25. November 2012 ist der Verein "Dieterskirchener Sternenfreunde" auf 62 Mitglieder angewachsen.

Warten auf Zusage

Eine im Januar einberufene Vorstandssitzung sollte klären, wofür im Falle einer Vereinsauflösung das Vereinsvermögen verwendet werde. Man legte fest, dass es für gemeinnützige Zwecke an die Gemeinde Dieterskirchen gehen solle. Nach dem Eintrag ins Vereinsregister ist die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Bei den monatlichen Stammtischen, die stets gut besucht waren, wurden Informationen weitergegeben und die Geselligkeit gepflegt.

In der Vorstandssitzung im Mai war Manuel Lischka vom "Brückenland" zu Gast, um mit ihm einen Antrag auf Förderung aus dem "Leaderprogramm" zu besprechen. "Dies klärt auch, warum sich auf dem Baugelände nichts tut", erklärte Köppl. Bis zum Bescheid im August oder September dürfe keinerlei Bautätigkeit geschehen. Der erste Astronomietag in Dieterskirchen am 15. März habe die Erwartungen voll erfüllt.

Kleine Änderungen

In Vorträgen und Beobachtungen mit Teleskopen konnte man 50 interessierte Besucher begeistern, auch sieben Neumitglieder wurden aufgenommen. Architektin Regina von Wenz berichtete über den aktuellen Stand des Bauvorhabens. Der Eingabeplan sei schnell und reibungslos genehmigt worden. Nachdem der Förderantrag gestellt wurde, warte man auf den Bescheid, dann könne man anfangen.

Der Vertrag auf Erbbaurecht werde in der nächsten Sitzung des Gemeinderates behandelt. Allerdings hätten sich durch Einwände des Wasserwirtschaftsamtes und der Unteren Baugenehmigungsbehörde noch Veränderungen am geplanten Bau ergeben. Zum Schutz vor möglicher Überflutung musste das Gebäude gedreht und leicht verändert werden. "Durch den Förderantrag stehen wir ganz anders unter Kontrolle", wandte sie ein. Kassier Michael Albang vermeldete einen positiven Kassenstand, Ausgaben seien nur durch die Gerichts- und Notarkosten entstanden. Anschließend gab der Vorsitzende Themen bekannt, mit denen die Schulung von Vereinsmitgliedern vorgenommen werde. Am 7. Juli wird das Nürnberger Planetarium besucht, der nächste Stammtisch findet am 23. Juli im Stammlokal "Hexenhäusl" statt.

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