02.01.2018 - 17:48 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Gemeinde Dieterskirchen rüstet sich für Bauprojekte Bereit für neue "Sternstunden

rüstet sich für eine ganze Reihe von Baumaßnahmen: Das Rathaus soll saniert werden, letzte Bauparzellen warten auf die Erschießung, und das ist noch nicht alles. Die Hausaufgaben dafür hat die Gemeinde schon gemacht.

Besonders stolz ist Bürgermeister Johann Graßl auf die Sternwarte, die sich zu einem "richtigen Renner" entwickelt hat. Für zwei Neuanschaffungen soll es nun auch Leader-Mittel geben. Beim Asteroid-Day im Juli (Bild) war der Andrang groß. Archiv-Bild: weu
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Bereits 2016 hat der Gemeinderat Pläne zur Sanierung des Rathauses genehmigt. Sie sind Teil des aktuellen kommunalen Investitionsprogramms (KIP). Nachdem der Förderbescheid mittlerweile vorliegt, konnte das Architekturbüro Steidl die Werkplanung abschließen und die Ausschreibungen vorbereiten. Zu Jahresbeginn soll nun zügig mit den Arbeiten gestartet werden. Fortgeführt wird die Erschließung des Baugebietes "Horneckfeld". Bis Endes des Jahres sollen alle restlichen Bauplätze dieses Baugebietes erschlossen werden. Die Planung der Erschließungserweiterung oblag dem Ingenieurbüro Weiß und wurde bereits vor einem halben Jahr vom Gemeinderat gebilligt. "Wir gehen davon aus, dass voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2018 alle attraktiven Bauparzellen für Bauwillige zur Verfügung stehen werden", kalkuliert Bürgermeister Johann Graßl in seiner Jahresbilanz.

2017 konnte zur Verbesserung der Schulwegsicherheit gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach eine Lösung gefunden werden: Das Staatliche Bauamt wird voraussichtlich noch heuer eine Fußgängerquerungshilfe auf Höhe des Kindergartens errichten. Gleichzeitig baut die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach entlang der Staatsstraße zur Anbindung der Fußgängerquerungshilfe zwischen den Einmündungen der Bacher Straße und des Birkenweges in die Staatsstraße einen Gehweg. "Dank glücklicher Umstände und der Kooperationsbereitschaft der Anlieger konnte die Gemeinde den erforderlichen Grund für den Gehwegbau bereits erwerben", freut sich der Bürgermeister. Nicht ganz nach Wunsch der Gemeinde verlief der ursprünglich für 2017 geplante Anschluss von Weilern und Einöden an das schnelle Internet. Über das neue Bundesbreitband- Förderprogramm sollten auch diese Gemeindeteile erschlossen werden. "Leider kam es dabei zu einigen Verzögerungen", bedauert Graßl, der nun auf eine Realisierung in diesem Jahr hofft. Mit diesen Förderprogrammen sei ein ganz wesentlicher, unverzichtbarer Meilenstein im Hinblick auf gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land gesetzt worden.

Brandschutz wichtig

Um den Brandschutz in der Gemeinde sicherzustellen, wurden in Absprache mit den Verantwortlichen der drei gemeindlichen Feuerwehren wieder verschiedene Ausrüstungsgegenstände und persönliche Schutzausrüstungen angeschafft. Eine Aufwertung gab es außerdem für den Kinderspielplatz am Festplatz: Er wurde zum Mehrgenerationenplatz "Xund & Fit Dieterskirchen" hochgestuft - nicht zuletzt durch Fördermittel über das Leader-Programm. Besonders stolz ist die Gemeinde aber auf die Volkssternwarte, die sich laut Bürgermeister "zu einem richtigen Renner" entwickelt hat. Das sei nur Dank der enorm engagierten Mitglieder des Vereins der Sternenfreunde möglich. Von allen Seiten werde ihnen große fachliche aber auch pädagogische Kompetenzen bescheinigt.

"Mittlerweile mehr als 10 000 Besucher, davon mehr als 3000 im Jahre 2017, sprechen für sich selbst", betont der Bürgermeister und würdigt in diesem Zusammenhang auch die Dr.-Hajo-und-Brita-Steffens-Stiftung. Zwei neue Projekte der Sternenfreunde, nämlich die Anschaffung eines Sonnenteleskops und eines hochwertigen Spektrographen, seien in die Leader-Förderung aufgenommen wurden, freut sich Graßl.

Als gesellschaftliches Highlight ist dem Bürgermeister der 25. Geburtstag des Obstlehrpfades in Erinnerung geblieben, Mit tollen Ideen, viel Einsatz und einer Obstausstellung habe der Gartenbauverein hier aufgewartet. "An der Stelle möchte ich mich generell bei allen bedanken, die nicht bei jedem Projekt oder bei jeder Veranstaltung gleich danach suchen, was nicht klappen könnte, sondern die sich einer Sache annehmen und deren Umsetzung so ermöglichen", stellt der Rathauschef klar. "Nur so rührt sich was in unserer Gemeinde."

Appell an die Helfer

Graßl erinnert in diesem Zusammenhang stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen an die Bürgerbus-Fahrer. "Sie sorgen regelmäßig, zuverlässig und pünktlich selbst über unsere Gemeinde hinaus dafür, dass auch Menschen ohne Führerschein und Fahrgelegenheiten ihre Einkäufe, Arztbesuche und sonstigen Besorgungen erledigen können." Allen Ehrenamtlern gelte deshalb ein besonderer Dank. "Unterstützt uns auch 2018 nach besten Kräften, dann werden wir, ohne Angst haben zu müssen, das neue Jahr in gewohnter Manier meistern", so sein Appell.

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