09.10.2017 - 20:00 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Bei Kirwa auf den Puls gefühlt

Der Höhepunkt der Sportheim-Kirwa war der "Bürgermeisterauftrieb 2017". Um den Gesundheitszustand von Bürgermeister Johann Graßl und von seinen beiden Stellvertretern Richard Brunner und Michael Albang festzustellen, kamen die Organisatoren auf die Idee, den Belastungspuls der drei zu messen.

Nach zehn Kniebeugen wurde der Puls von Bürgermeister Hans Graßl gemessen und mit den Werten seiner Stellvertreter Richard Brunner und Michael Albang (links) addiert. Vorsitzender Robert Becher (rechts) überwachte den Vorgang und gab die Messdaten bekannt. Bild: weu
von Udo WeißProfil

Über ein "volles Haus" konnte sich TSV-Vorsitzender Robert Becher freuen, als er die Gäste im beheizten Zelt zur Sportheim-Kirwa begrüßte. Der Sportverein habe sich viel Mühe gegeben, die zweitägige Kirwa auf die Beine zu stellen, dankte Becher allen Unterstützern. Im Vorfeld konnten die Gäste Tipps abgeben, wieviel der Gesamtpuls aller drei Gemeindevorstände beträgt.

Nachdem sie jeweils zehn exakt ausgeführte Kniebeugen unter Anfeuerung der Gäste gemacht hatten, verkündete Robert Becher das Ergebnis: Michael Albang hatte 116 Pulsschläge pro Minute, Richard Brunnen 91 und Johann Graßl 116, was die Gesamtsumme von 323 ausmachte. Da es nun aber keinen genauen Treffer mit dieser Gesamtpulssumme gab, sondern drei, die dem am nächsten kamen, wurde der Ruhepuls der drei Bürgermeister ermittelt. Brunners Einwand, "der Graßl Hans hat keinen Ruhepuls, der ist dauernd aktiv", wurde lachend zur Kenntnis genommen. Dem ermittelten Gesamtruhepuls von 234 Schlägen pro Minute kam Thomas Ried unter den drei Kandidaten am nächsten; er erhielt ein Tablet als Preis. Die Kirwa wurde von den "Zoigl-Blosn" aus Eslarn zünftig umrahmt. Unter den Musikern war mit Florian Forster auch ein Mitglied des Blechblasorchesters "Mission Böhmisch", das im Sommer in Bamberg Europameister geworden ist. Für das leibliche Wohl gab es deftige Schmankerln wie Kesselfleisch, Sulz, Karpfen und Forellen. Am Sonntag gegen 10 Uhr hieß es dann für die Fußballer schon wieder aufstehen und den traditionellen Kirwabaum mit Schleifen in weiß und grün, den Vereinsfarben, schmücken. Mit zünftiger Musik wurde das Aufstellen des Baumes begleitet, anschließend ging es zum Weißwurstfrühschoppen.

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