Gemeinderat Dieterskirchen tagt
Ideen und Visionen gefragt

Bürgermeister Johann Graßl (rechts) bedankte sich bei den Gemeinderäten und allen Mitarbeitern für das Engagement im vergangenen Jahr. Bild: weu
Vermischtes
Dieterskirchen
20.12.2016
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Das Jahr 2016 war ein arbeitsreiches, aber auch erfolgreiches Jahr für Dieterskirchen. Neue Ideen soll im Januar eine Arbeitsgruppe anstoßen. Bei der letzten Sitzung des Jahres standen noch etliche Punkte zur Beratung an.

Der Bau einer Maschinen- und Gerätehalle durch Martina und Marco Braun in Pottenhof (Außenbereich) stand erneut auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung. Wegen fehlender Unterlagen wurde er bereits einmal zurückgestellt, nun lagen Entwässerungsplan und Abstandsflächen-Übernahmeerklärung vor. Das Grundstück ist erschlossen, der Bauherr möchte jedoch einen eigenen Anschluss. Eine große, im Besitz der Gemeinde befindliche Eiche steht im Bereich des östlichen Giebels, hier soll noch ermittelt werden, ob das Gebäude einige Meter verrückt werden kann. Die Gemeinderäte nahmen den Bauantrag zur Kenntnis. Der Bürgermeister wurde einstimmig ermächtigt, die Sondervereinbarung und die Kostenübernahme des Anschlusses zur Abwasserbeseitigung abzuklären.

Pauschalsätze für Einsatz

Um den Aufwendungs- und Kostenersatz für die Leistungen der Feuerwehr ging es in einem weiteren Punkt. Die derzeitigen Pauschalsätze sollten an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden und innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg einheitlich sein. Dazu wurden vom Bayerischen Gemeindetag Beträge ausgearbeitet, die in einen vorgeschlagenen Pauschalsatz mündeten. Diese als Entwurf vorliegende Satzung billigten die Räte einstimmig. Während die Streckenkosten je Kilometer (0,77 Euro) und die Ausrückestundenkosten (7,67 Euro) für den Tragkraftspritzenanhänger gleichgeblieben sind, ist beim Löschgruppenfahrzeug die größte Erhöhung festzustellen (Streckenkosten von 3,37 Euro auf 5,49 Euro, Ausrückestundenkosten von 63,40 Euro auf 91,94 Euro). Gleich geblieben sind die Sätze für die Arbeitsstunden. Die Personalkosten je Stunde wurden leicht erhöht.

Zur Anfrage von Ludwig Walbrun nach der Renovierung des Kriegerdenkmals, meinte der Bürgermeister, dass die Maßnahme in den Haushalt 2017 aufzunehmen ist, sobald eine konkrete Summe vorliegt. Er informierte das Gremium, dass pro Einwohner 0,25 Euro an den Tierschutz- Verein Schwandorf bezahlt werden, da dort auch die Fundtiere aufgenommen werden. Bezüglich der Energieversorgung über Windenergie, die im Regionalplan Oberpfalz-Nord aufgeführt ist, komme durch die 10H-Regelung kein Standort im Gemeindegebiet in Frage.

Hecken pflegen

Durch die Förderung für Heckenpflege könne am Kreuzweg entlang die rechte Seite beschnitten und gepflegt werden. Der Naturparkverein werde dies in Zusammenarbeit mit dem Maschinenring in drei Abschnitten vornehmen. Am 21. Januar 2017 tagt eine gelenkte Arbeitsgruppe über die Möglichkeiten, was in nächster Zeit sinnvoll in der Gemeinde umgesetzt werden könne. Jeder Gemeinderat sollte eine weitere Person mitbringen, die gerne mitarbeiten würde und Ideen vorbringt. Abschließend ergriff Zweiter Bürgermeister Richard Brunner das Wort, um Bürgermeister Graßl für sein Engagement zum Wohle der Gemeinde zu danken. "Das Jahr 2016 war ein arbeitsreiches, aber auch sehr erfolgreiches Jahr, in dem viel umgesetzt wurde", betonte er und nannte die Primiz von Thomas Fischer und das 90-jährige KLJB-Gründungsfest. Das große Engagement von Vereinen, Ortsteilen sowie politischen und kirchlichen Gremien sei herausragend gewesen. Unter Applaus sagte er: "Das macht zufrieden und auch stolz. Vergelt's Gott im Namen der Bürger!"

Graßl sprach daraufhin seinen Dank an alle Mitarbeiter der Gemeinde aus. Ob Gemeinderat, Feuerwehr, Kindergarten, Bauhof, Aufsichts- und Reinigungspersonal - alle hätten zum Wohle der Allgemeinheit ihr Bestes gegeben.
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