10.09.2017 - 22:28 Uhr
DonaustaufSport

Schwarzenfeld unterligt Donaustauf Nur kurzes Träumen

David gegen Goliath: Die Voraussetzungen beim Gastspiel des 1. FC Schwarzenfeld in der Landesliga Mitte beim SV Donaustauf waren klar umrissen. Und der Favorit wankt in der Tat nur kurz.

Matthias Messmann (rechts, Szene aus der Partie gegen Ettmannsdorf) und der 1. FC Schwarzenfeld zogen beim SV Donaustauf mit 1:4 den Kürzeren. Bild: mhs
von Autor AHOProfil

Nur kurzzeitig durfte der 1. FC Schwarzenfeld auf eine Überraschung in Donaustauf hoffen. Als Nicholas Binder nach der Pause das zwischenzeitliche 1:2 gelang, wankte der Favorit für etwa zehn Minuten. Dann aber machte der Vizemeister der letzten Saison mit dem Doppelschlag von Walter Kirschner und Milenko Martinovic zum 4:1 alles klar.

Der Tabellenletzte kassierte zwar erneut eine auf den ersten Blick deutliche Niederlage, zeigte sich aber trotz großer Personalsorgen spielfreudig. Weil die Gäste aus einer gutgestaffelten Abwehr heraus agierten und mit schnellen Vorstößen immer wieder auf sich aufmerksam machten, konnte die Heimelf nicht wie gewohnt ihr Kombinationsspiel aufziehen. Dennoch war der SV Donaustauf optisch und spielerisch im Vorteil. Schwarzenfelds Trainer Wolfgang Stier hatte sein Team gut eingestellt. Mitten in die heimische Angriffswelle fuhr der Gast in der 13. Minute durch Florian Schlagenhaufer einen gefährlichen Konter, der aber nichts einbrachte.

Auf der Gegenseite machte es Nikola Vasilic besser, er verwertete eine Vorlage von Tomas Jun zum 1:0. Viel Zählbares kam von den Platzherren danach auch nicht mehr, abgesehen von einem Pfostentreffer durch Nikola Vasilic nach einer halben Stunde. In der zweiten Halbzeit schlugen die Donaustaufer nach wenigen Minuten erneut zu. Wieder war es Nikola Vasilic, der auf 2:0 für den SVD erhöhte. Nun schien das Spiel den vorhergesagten Verlauf zu nehmen. Da spielten die Schwarzenfelder aber nicht mit, sie blieben ihrer Linie treu und versuchten, ihrerseits den Gegner zu beschäftigen.

Nach knapp einer Stunde war es Nicholas Binder, der schön freigespielt wurde und auf 1:2 verkürzte. Jetzt schlichen sich bei der Heimelf kurzzeitig Nervosität und Schwächen ein. Danach aber schüttelte sich der Favorit kurz und machte innerhalb weniger Minuten alles klar. Zunächst erhöhte Walter Kirschner nach Vorarbeit von Tomas Jun auf 3:1, und der nächste gelungene Angriff des SV brachte durch den eingewechselten Milenko Martinovic das 4:1 und somit die Entscheidung. Schwarzenfeld hatte noch die eine oder andere gute Offensivaktion durch Max Klebl und Simon Graßmann, doch zu einer Ergebniskosmetik reichte es nicht.

Angesichts der völlig unterschiedlichen Voraussetzungen beider Teams, nicht nur in personeller Hinsicht, war FC-Coach Wolfgang Stier mit der Leistung seiner Truppe zufrieden.SV Donaustauf: Lengsfeld, Kowalczyk, Vilsmaier, Mendes da Silva, Wiesner (64. Ludewig), Kirschner, Jun, Vasilic, Juricev (59. Martinovic), Huber, Sauerer

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