Gottesdienst und Dorffest in Kreith mit Pittersberger Gäste
"Nicht leicht, als Christ zu leben"

Viele trugen zum Festgottesdienst zu Ehren Mariens im Kleinod, der Kreither Marienkapelle, bei. Vorne: die Kinder der FFW Kreith, links Denis Ackermann als Betreuerin der Kleinen. Unter dem Altarbild hinten Pfarrer Josef Fromm und seine Messdiener und rechts hinten, neben der FFW-Fahne, das Sänger-Duo Resi und Franz mit Gitarre. Bild: gm
Freizeit
Ebermannsdorf
21.08.2017
26
0

Pittersberg/Kreith. Der Glaube mit Kräuterbuschen und Gottesmutter einerseits sowie Geselligkeit und Zusammengehörigkeitsgefühl der Dorfgemeinschaft andererseits gehören zum menschlich christlichen Leben, so sagten sich die Feuerwehr Kreith und die Pittersberger Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur. Dem Dorffest der FFW in Kreith ging deshalb ein abwechslungsreicher Gottesdienst voraus, der sehr gut angenommen wurde. So viele Kirchenbesucher, insbesondere auch Kinder vom Feuerwehr-Nachwuchs, hat das Kirchlein lange nicht mehr gesehen. Denise Ackermann, Jugendbeauftragte der Wehr, Vorsitzender Herbert Wildfeuer, Kommandant Walter Kraus und Michael Götz hatten die Glaubensfeier organisiert.

In seiner Predigt wies Pfarrer und Bischöflich Geistlicher Rat Josef Fromm auf das Vorbild hin, das wir durch Maria aufgrund ihres Glaubens und des Gebetes sowie als missionarisch Tätige von vor 2000 Jahren haben. "Wir alle müssen uns gerade auch heute für Jesus öffnen, denn was uns Menschen in unserer Zeit fehlt, das ist die Ruhe des Herzens und der Seele. Auch müssen wir heute Zeuge sein für den Herrn, das heißt wir müssen beten für uns und die Welt", meinte er. Der Seelsorger verschwieg nicht, dass es heute nicht leicht sei, als Christ zu leben.

Das Marienkirchlein von Kreith wurde 1958/59 neu erbaut und ist Mittelpunkt des Ortes. Fromm freute sich über die Kleinen, die zur Kirche kamen und dankte den jungen Eltern. Der Festgottesdienst schloss mit dem Gruß sowie einer Bitte an Maria mit dem Lied: "Glorwürdige Königin, himmlische Frau, milde Fürsprecherin, reinste Jungfrau"

Vor und um das Feuerwehrhaus sorgten Mitglieder der Wehr für das leibliche Wohl all ihrer Gäste, schattenspendende Bäume wurden durch die Familien gerne angenommen. Die Führung um Herbert Wildfeuer hatte alle Hände voll zu tun, das Geschäft rollte .
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.