28.02.2018 - 20:00 Uhr
Ebermannsdorf

St. Konrad Ebermannsdorf ernennt Albert Gruber zum Ehrenvorsitzenden Blaskapelle auf Musiker-Suche

Eine Ära ging bei der Jahreshauptversammlung der Blaskapelle St. Konrad Ebermannsdorf zu Ende: Seit der Gründung 1992 war Altbürgermeister Albert Gruber der Vorsitzende des Vereins. Nun gab er den Taktstock weiter.

Die neue Vorstands-Riege mit dem Ehrenvorsitzenden: 1. Reihe von links Bürgermeister Josef Gilch, 2. Vorsitzender Karl-Heinz Büttner, Ehrenvorsitzender Altbürgermeister Albert Gruber, Vorsitzende Liane Kern, Schriftführer Ulrich Vogl; 2. Reihe von links Kreisvorsitzender Werner Stein, Beisitzer Ludwig Koch, Schatzmeisterin Birgit Spielberger, Dirigent Josef Lobenhofer, MdL Harald Schwartz; 3. Reihe von links 2. Bürgermeister und Kassenprüfer Michael Götz, Kassenprüferin Ruth Kryschak und Beisitzer Udo Scha
von Autor KNEProfil

Zunächst blickte der Vorstand jedoch auf das Jahr 2017 zurück, das doch einige Höhepunkte aufzuweisen hatte. So war die Blaskapelle beim Jubiläumsfest der Feuerwehr Ebermannsdorf als Festkapelle stark gefordert. Auch beim Ehrenabend der Feuerwehr sowie beim 50-jährigen Jubiläum der CSU Ebermannsdorf-Pittersberg gab die Kapelle ein gutes Bild ab.

Durch die nicht mehr so starke Besetzung waren diese Auftritte große Herausforderungen. Da es jedoch mehreren Kapellen derzeit genauso geht, hat die Blaskapelle St. Konrad Ebermannsdorf die Zusammenarbeit mit dem Musikverein Haselmühl intensiviert und die Musiker helfen sich gegenseitig aus. Derzeit sind nur mehr elf aktive Stammspieler in der Kapelle, bei größeren Auftritten kommt aber doch noch der eine oder andere derzeit im Studium befindliche Musiker aus früheren Zeiten hinzu. Die Hauptaufgabe des neuen Vorstands liegt aber deshalb besonders in der Gewinnung neuer Auszubildender und auch älterer Musiker.

Motivation gefragt

So wird der Verein seine Bemühungen verstärken, Musiker zu gewinnen, die vielleicht nach einer Zeit der Berufsfindung, nach der Familienphase oder weil sie jetzt in Rente sind, wieder mehr Zeit haben, sich ihrem Hobby zu widmen. Es ging deshalb der Aufruf an alle, die einen Blasmusiker kennen, ihn zu motivieren, sein Instrument wieder hervorzuholen - wo immer er es auch versteckt haben mag - und zur Blaskapelle zu kommen.

Vergangenes Jahr wurde die Vereinsbezeichnung extra in "Blaskapelle" geändert, damit sich alle im Verein wiederfinden können. Ein paar Übungseinheiten bei Josef Lobenhofer bringen jeden etwas eingerosteten Musiker schnell wieder in Schwung, da waren sich alle einig. Die anschließenden Neuwahlen brachten dann einige Neuerungen mit sich, da Altbürgermeister Albert Gruber, der die Kapelle seit ihrer Gründung als Vorsitzender führte, sein Amt in jüngere Hände abgeben wollte und auch Schriftführer Uwe Schadewald nicht mehr kandidierte. Natürlich wurde der Gründungsvorsitzende nach all seinen Leistungen nicht einfach per Händedruck verabschiedet.

Ehrenvorsitzender Gruber

Eine Diashow zeigte die Höhepunkte des Vereins und seines ehemaligen Vorsitzenden auf. So manches Foto animierte die Mitglieder zu passenden Bemerkungen, heiterem Gelächter oder stillem Schmunzeln: "Ja, so war das damals". Der gesamte Verein und der neue Vorstand waren sich einig: Auf einen solchen Erfahrungsschatz kann und möchte man nicht verzichten. Die Mitgliederversammlung ernannte Albert Gruber deshalb zum Ehrenvorsitzenden mit dem Recht, an allen Sitzungen des Vereins teilzunehmen. Die Musiker ergänzten dieses Recht mit der Pflicht, bei den wöchentlichen Nachproben, dem gemütlichen Beisammensein nach den Montagsproben, weiterhin dabei zu sein. Und natürlich verabschiedeten sie ihren Vorsitzenden mit Musik.

Neuwahl

Die Neuwahlen brachten folgende einstimmige Ergebnisse:

1. Vorsitzende: Liane Kern

2. Vorsitzender: Karl-Heinz Büttner

Schriftführer: Ulrich Vogl

Schatzmeisterin: Birgit Spielberger

Beisitzer: Udo Schadewald, Ludwig Koch, Marianne Schnuch

Kassenprüfer: Michael Götz, Ruth Kryschak

Dem Vorstand gehören durch Satzung ohne Wahl noch Dirigent Josef Lobenhofer und als geistlicher Beistand Pfarrer Herbert Grosser an. (kne)

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