19.08.2014 - 00:00 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Namen der Industriegebiete werden oft verwechselt Schafhof ist nicht Schafhof

von Autor ACProfil

Eine rege Diskussion gab es in der jüngsten Gemeinderatssitzung um die Bezeichnung der bestehenden Industriegebiete Schafhof I und Schafhof II sowie die Beschilderung. In den zurückliegenden Bürgerversammlungen waren Bürgermeister und Verwaltung von Schafhofern darauf aufmerksam gemacht worden, dass die beiden Industriegebiete und die Hausnummern ständig verwechselt werden.

Es komme immer wieder vor, dass Lieferanten in Schafhof auftauchten anstatt in den Industriegebieten. Bürgermeister Josef Gilch sah hier als einzigen Ausweg eine Umbenennung der Industriegebiete sowie eine bessere Beschilderung. Dazu seien noch einige Vorarbeiten und Gespräche mit den Betroffenen sowie mit Behörden erforderlich.

Räte wollen neue Namen

Der Gemeinderat sprach sich mit allen Stimmen grundsätzlich für eine Umbenennung der Industriegebiete aus. Nach dem Willen des Gemeinderats soll aus "Schafhof I" künftig "Schafhof Süd" und aus "Schafhof II" dann "Schafhof West" werden. Das neue, dritte Industriegebiet soll den Namen "Schafhof Ost" erhalten. Gegen diese Bezeichnungen sprachen sich zwei Räte aus.

Aufgrund der Ausgliederung der Mittagsbetreuung aus dem Kindergarten und einiger anderer Neuerungen war eine Änderung der Kindergarten-Ordnung ab dem neuen Kitajahr erforderlich. Verwaltungsfachwirtin Liane Kern stellte den Räten die neuen Inhalte vor. Wichtigste Änderung ist die künftige Buchung des Mittagessens: Hierfür wird nun eine Essenspauschale festgelegt. Änderungen sind nur mit einer gewissen Vorlaufzeit möglich.

Bushäuschen für Diebis

Für die Weiterführung der Buslinie Diebis-Amberg gewährt die Gemeinde weiterhin einen Zuschuss von 1000 Euro. 2. Bürgermeister Michael Götz sprach in diesem Zusammenhang die von den Eltern angeregte Verlegung des Wartehäuschens in Diebis an. Er schlug vor, das in Pittersberg abgebaute Bushäuschen in Diebis aufzustellen. Bürgermeister Gilch stellte für diese Entscheidung eine Besichtigung durch den Bauausschuss in Aussicht, der den Standort festlegen soll.

Mit einigen Auflagen stimmte der Gemeinderat dem Bauvorhaben von Tamara Frank und Christian Seliger aus Amberg zu, die in der Hauptstraße ein Wohnhaus errichten wollen. Von den Bestimmungen des Bebauungsplanes wurde in zwei Fällen Befreiung erteilt. Bürgermeister Gilch machte auf die Informationsveranstaltung zum Bau einer Gleichstromtrasse im Berggasthof aufmerksam: Er bat die Räte um Teilnahme, da in der nächsten Sitzung über einen Beitritt zum neu gegründeten Verein gegen den Bau von Gleichstromtrassen entschieden werden soll.

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