04.02.2018 - 16:32 Uhr
Ebermannsdorf

Neujahrsempfang der CSU in Ebermannsdorf Kraft und Energie für die Neue Mitte

Natürlich sind die vielen Mitglieder der CSU Ebermannsdorf/Pittersberg schon gespannt, was Harald Schwartz, Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter, beim Neujahrsempfang Neues aus München zu berichten hat. Klar dagegen ist, dass sich der Schwerpunkt der Rede des Bürgermeisters um die Neue Mitte dreht.

Beim Neujahrsempfang der CSU in Ebermannsdorf werden zahlreiche Mitglieder geehrt. Bilder: wec (2)
von Christine Wendl - wecProfil

Neben weitreichenden Themen wie den designierten Ministerpräsidenten Markus Söder und die Sondierungsgespräche in Berlin, hatte Schwartz auch Lob für Gemeinde, Bürgermeister Josef Gilch und CSU-Ortsverband im Gepäck. "Die hervorragende Wirtschaftslage in der Region ist Verdienst vieler Kommunalpolitiker, die anpacken und die Region zum Brummen bringen", sagte Schwartz im Ebermannsdorfer Pfarrheim.

Gilch zeigte sich stolz auf die hervorragende Finanzlage der Gemeinde. Man habe in den vergangenen Jahren die Weichen richtig gestellt, um wichtige Projekte in der Gemeinde umzusetzen oder starten zu können. "Das beginnt bei der Infrastruktur - und da meine ich nicht nur die Straßen, sondern besonders die Wege des 21. Jahrhunderts wie Breitbandverkabelung und Mobilfunkverbindungen", so der Bürgermeister.

2017 viel erreicht

Rückblickend habe man 2017 wieder vieles für die Gemeinde und ihre Bürger erreichen können. Angefangen bei der erfolgreichen Ansiedelung des AOK-Digitalisierungscenters über die Bauhofsanierung bis hin zum Erwerb des neuen Industriegebietes Schafhof-Ost. Im Rathaus und am Bauhof wurden neue Mitarbeiter eingestellt, um als Dienstleister immer bestmöglich für den Bürger zu sorgen. Für dieses Jahr seien die Oberflächensanierung der Straßen von Diebis nach Au und Talblick geplant. Die dringend benötigten - und schon bei der Sanierung der Schule geplanten - Parkplätze beim DomCom seien bereits in der Ausschreibung und würden sicherlich bis zum Beginn des neuen Schuljahres fertiggestellt. Auch der Breitbandausbau für Schafhof, Diebis und Ipflheim werde im Frühjahr beginnen. Stolz sei er auf die steigenden Einwohnerzahlen in der Gemeinde, ein sicheres Zeichen guter Standortpolitik, mit der Ebermannsdorf auch für junge Familien äußerst attraktiv sei. Ein Schwerpunkt seiner Rede war erwartungsgemäß das Thema Neue Mitte. Bereits vor der Jahrtausendwende hatten - noch unter Bürgermeister Albert Gruber - die Planungen zur Verwirklichung einer Mitte im jetzigen Bereich begonnen. Damals konnten die Grundstücke nicht erworben werden. "Wir, die CSU, sind 2008 mit dem Versprechen angetreten, dieses Dorfzentrum zur Verbesserung der Dienstleistungs- und Einkaufstruktur zu schaffen. Dafür haben wir 2008 und auch 2014 wieder einen deutlichen Wählerauftrag erhalten. Wir sehen es deshalb als unsere Pflicht an, dieses Versprechen auch zu erfüllen."

Erschüttert über Verhalten

Als Bürgermeister werde er seine ganze Kraft und Energie für die Verwirklichung dieses für Ebermannsdorf so wichtigen Projektes einsetzen. Durch lauten Beifall versicherten ihm die Anwesenden ihre Unterstützung. Ergänzend berichtete er von vielen Gesprächen mit Bürgern, die sich erschüttert über das Verhalten Einzelner aufseiten der Neue-Mitte-Gegner zeigten. "Architekten niederbrüllen und Zäune einreißen" seien ein Zeichen von nicht allzu großem Demokratieverständnis aufseiten der politischen Gegner, so Gilch.

Vorsitzender Erich Meidinger und Landtagsabgeordneter Schwartz überreichten an die Geehrten Urkunden und Ehrenzeichen. Eine besondere Ehre wurde dem Jubilar und stellvertretenden Vorsitzenden, Ortsgeschäftsführer und Gemeinderat, Hermann Sturm, zuteil, der seinen 60. Geburtstag feiern konnte. Er wurde für sein herausragendes Engagement mit der Ehrenraute der CSU in Bronze ausgezeichnet.

Ehrungen

40 Jahre: Pfarrer Josef Beer und Paul Augsberger

35 Jahre: Elisabeth von Eyb, Helmut Gottfried, Wolfgang Kern, Erwin Prasch und Hermann Sturm

25 Jahre: Elisabeth Denk

20 Jahre: Andreas Denk und Franz Vierl

15 Jahre: Gerhard Büchold und Renate Scharf

10 Jahre: Elvira Bartmann, Roland Kolbeck, Maximilian Koller und Christian Wittmann (wec)

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