20.02.2018 - 20:00 Uhr
Ebermannsdorf

Begrüßung der Ebermannsdorfer Neugeborenen Babyboom in der Gemeinde

Wenn der große Empfang der Gemeinde für die Neugeborenen des vergangenen Jahres im Domcom stattfindet, ist ausnahmsweise mal keine Parkplatznot vor dem Schulhaus. Das hat einen ganz bestimmten Grund.

Freude über so viele Kinder herrscht bei Marie Gilch (Rechts, kniend, Kindergarten Sonnenschein), daneben Marianne Schubert von der Raiffeisenbank und (von rechts) 3. Bürgermeister Erich Meidinger, Bürgermeister Josef Gilch und Pfarrerin Birgit Schwalbe (lila Schal). Bild: wec
von Christine Wendl - wecProfil

Die umweltfreundlichen Fahrzeuge der Jüngsten parken alle im warmen Gebäude und einige der Insassen verschlafen ihren ersten offiziellen Termin mit dem Bürgermeister sogar. Josef Gilch strahlte mit der Februarsonne um die Wette, als er die jungen Eltern begrüßte. "So viele Geburten hatten wir ja schon lange nicht mehr in einem Jahr. Da ist künftig eine erste Klasse der Grundschule sicher. Ich freue mich sehr, dass Sie sich für ein Kind entschieden haben", so der gut gelaunte Bürgermeister. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen Eltern keine Kinder wollten. Demnach gab es 2017 gleich 25 Geburten in der Gemeinde; 2017 waren es 17 und 2015 sogar nur 16.

Unter den Anwesenden befanden sich einige Geschwisterkinder, sogar Familien mit drei und vier Sprösslingen. "Da rührt sich was", stellte Gilch erfreut fest. "Dass die Gemeinde Ebermannsdorf beste Leistungen für Kinder und junge Familien bringt und Kinderkrippe, -garten und Grundschule hervorragend ausgestattet sind, sondern auch bei den Gebühren an der untersten Grenze ist, beweist, dass Ebermannsdorf eben eine sehr kinderfreundliche Gemeinde ist." Birgit Schwalbe, die evangelische Pfarrerin, gratulierte ebenfalls zum Kindersegen und wusste, dass es jeden Tag mit dem Kind Neues zu entdecken gibt und man sich eines Tages fragen werde: "Wo ist nur die Zeit geblieben?" Sie wünschte den Kleinen: "Gesund bleiben und groß wachsen!" und schenkte Gottes Segen dazu.

Für die wahrscheinlich nächste Station im Leben der Neugeborenen, den Kindergarten Sonnenschein, begrüßte deren Leiterin, Marie Gilch, die Eltern und bot sich als Gesprächspartnerin sowie Informationsmaterial zum Mitnehmen an. Auch Marianne Schubert von der örtlichen Raiffeisenbank Unteres Vilstal hieß die jungen Familien willkommen. Sie verteilte Gutscheine und Quietschtierchen an die neuen Erdenbürger. Schließlich begrüßte auch Jugendbeauftragter und 3. Bürgermeister Erich Meidinger die Eltern und wies auf die zahlreichen kinderfreundlichen Spielanlagen im Gemeindebereich hin. Bevor es an den gemütlichen Teil bei Kaffee, Tee und Kuchen ging, überreichte Bürgermeister Gilch an die Eltern 100 Euro Begrüßungsgeld je Kind, Pfarrerin Schwalbe übernahm es, die Geschwisterkinder mit Süßem zu versorgen.

Namen

Die Neugeborenen der Gemeinde Ebermannsdorf heißen: Lucy, Ivan, Ben, Leon, Xaver, Kilian Alois, Deborah Rahel, Emil Mateusz, Melissa, Lisa, Emily, Julian Alexander, Vitus, Felix, Lukas, Anna Maria, Fabio und Felix, Isabella Christine, Luca, Emily Christine, Stefan Felix, Milina, Alexander, Nila und Tilda Rosa. Fünf davon wohnen in Pittersberg, alle anderen Kinder in Ebermannsdorf. (wec)

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