Ebermannsdorf überreicht Zuschüsse
Förderung für 242 Kinder

Vertreter der Vereine bekamen die Fördermittel der kommunalen Jugendarbeit überreicht. Mit dabei Jugendbeauftragter Erich Meidinger (Zweiter von links), KJR-Geschäftsführerin Franziska Hufnagel (Fünfte von links), Bürgermeister Josef Gilch (Dritter von rechts) und 2. Bürgermeister Michael Götz (rechts). Bild: wec
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Ebermannsdorf
19.02.2018
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Um die Bedeutung zu unterstreichen, möchte es die Gemeinde nicht bei einer anonymen Überweisung belassen. Die Förderbeträge zur Jugendarbeit wurden persönlich ausgehändigt.

Ohne Förderantrag geht natürlich nichts. Liegt er vor, werden die zweckgebundenen Zuschüsse der Kommune gemäß festgeschriebener Richtlinien verteilt. Das betonte abermals bei der Aushändigung an die Vereinsvorsitzenden 3. Bürgermeister und Jugendbeauftragter Erich Meidinger.

Als Gast war die Leiterin des Kreisjugendrings (KJR), Franziska Hufnagel, gekommen, um das umfang- und abwechslungsreiche Programmangebot dieser Einrichtung vorzustellen. "Lieber einen Antrag zu viel stellen, als eine Zuzahlung versäumen!", machte sie Mut. Bei der Planung von Events oder Veranstaltungen gebe es beispielsweise zu der beliebten mobilen "Frucht-Bar" nun einen entsprechenden Kurs. Ein Profi erläutere, wie schmackhafte und gesunde Drinks ganz ohne Alkohol gemixt werden können. Außerdem arbeite der KJR mit der Kommunalen Jugendarbeit zusammen, um unter anderem für einen Medien-Führerschein schulen zu können, um Jugendlichen und Kindern einen gefahrlosen Umgang mit sozialen Netzwerken darzulegen.

Und dann gebe es da noch das Schulungs- und Kursprogramm für Jugendleiter. Bürgermeister Josef Gilch erinnerte vor diesem Hintergrund die anwesenden Jugendleiter an deren Führungszeugnisse, die in diesem Jahr zur Aktualisierung fällig würden. Auch sollten die Vorsitzenden den Unfall- und Haftpflicht-Versicherungsschutz ihres Vereins überprüfen und bei Bedarf aktualisieren.

Die Frage Meidingers nach Wünschen, Anregungen oder Visionen der jungen Leute aus dem Ort wurde mit einem einmütigen Kopfschütteln beantwortet. Also scheine alles in Ordnung zu sein, schlossen die Verantwortlichen daraus. Meidinger verband seinen Dank für das Engagement der Vereine beim zurückliegenden Ferienprogramm mit dem Appell, weiterhin auf diesem Gebiet aktiv zu bleiben, weil es hier um ein sehr wichtiges Angebot für Kinder und Jugendliche gehe.

Der Zuschuss der Gemeinde für die Jugendarbeit der Vereine liegt bei zehn Euro pro Mitglied im Alter unter 18 Jahren. Ausgezahlt wurden mithin 2420 Euro.
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