Enttäuschende Resonanz bei Vereinsversammlung
Nur wenige stimmen sich ab

Vermischtes
Ebermannsdorf
06.12.2016
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Im BlickpunktBürgermeister Josef Gilch stellte bei der Sitzung die neue, vom Gemeinderat beschlossene Benutzungsordnung für das Domcom und die Aula vor.

Auch künftig stehen diese den ortsansässigen Vereine gebührenfrei zur Verfügung. Lediglich die Kosten für Reinigung, Hausmeister oder technische Hilfeleistung durch den Bauhof müsse der Veranstalter übernehmen, soweit Eintrittsgelder oder Gewinn erwirtschaftet wurden.

Die Kosten für die Versiegelung des Hallenbodens sowie für Kanal, Wasser, Strom und Heizung übernimmt weiterhin die Gemeinde. Für die Benutzung der Küche und des Geschirrs wird eine Abnutzungsentschädigung von 25 Euro fällig.

Die anwesenden Sprecher zeigten sich mit dieser Lösung äußerst zufrieden. (wec)

"Ziel ist es, die Veranstaltungstermine des neuen Jahres abzusprechen, um Überschneidungen zu vermeiden": So erklärte Bürgermeister Josef Gilch den Hintergrund der Versammlung. Sie vereint einmal im Jahr Vorsitzende und Sprecher der Vereine und Gruppen aus dem Gemeindegebiet mit dem Bürgermeister zur Absprache.

Nur mit Einladung

Auch er könne nicht gleichzeitig an drei verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen, sagte Gilch. Nachdem sich zu seinem Bedauern nur ein kleines Häufchen Vereinsvorsitzender im Berggasthof eingefunden hatte, verkündete der Bürgermeister, dass er es auch 2017 so halten werde, wie in den vergangenen Jahren: Er werde nur Veranstaltungen besuchen, zu denen er zuerst eine Einladung bekomme, oder solche, bei denen die Vereinsvorsitzenden bei der Sitzung waren. Die aktuelle Versammlung nahm er zum Anlass, die neue Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung vorzustellen: Birgit Spielberger ist ab sofort für die Koordination der Vereine zuständig. Sämtliche Termine müssten künftig ihr gemeldet werden. Spielberger werde sie dann in den Veranstaltungskalender der Gemeinde-Homepage setzen.

Im Lauf des Abends zeigte sich, dass auch 2017 in Ebermannsdorf wieder mit Terminen gefüllt ist. Höhepunkt dürfte die 125-Jahr-Feier der Feuerwehr werden. Die Vereinsvertreter bemängelten, dass die Lagerräume in der Turnhalle entschieden zu klein seien. Man würde dort gern selbst angeschaffte Sportgeräte einlagern - doch dafür reiche der Platz nicht aus. Für dieses Problem zeigte Bürgermeister Gilch vollstes Verständnis. Er selbst habe bereits bei der Sanierung der Halle zusätzliche Lagerräume angesprochen. Der Gemeinderat habe sich jedoch damals aus Kostengründen gegen einen zusätzlichen Anbau entschieden.

Über kurz oder lang müsse dieses Thema im Rat noch einmal aufgegriffen werden, betonte Gilch: Ohne weiteren Lagerraum werde es in den nächsten Jahren immer schwieriger, allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Eine Aussage, die von den Vertretern der Vereine sehr positiv aufgenommen wurde.

Nächstes Treffen im Herbst

Gilch betonte, dass es künftig keine Sitzung mehr geben werde, falls zum nächsten Termin im Herbst 2017 wieder nur so wenige Teilnehmer kommen. Dann müsste man annehmen, dass die Vereine kein Interesse an einer Terminabstimmung haben.
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