Ferienprogramm in Ipflheim
Schmuckes Marterl

Das Hirtenmarterl von Ipflheim, Pfarrei Pittersberg, kann sich wieder sehen lassen. Es erstrahlt im Sonnenlicht und Grün der Natur. Auf einer Ruhebank kann man dort verweilen, man kann entspannen oder auch ein Gebet sprechen. Die Kinder, hier Johanna und Laura, haben es ausprobiert und hatten ihre helle Freude daran. Bild: gm
Vermischtes
Ebermannsdorf
30.08.2017
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Das Mitmachen beim Ferienprogramm hat sich gelohnt. Einerseits haben die Kinder beim Säubern sowie Malen unter der Leitung der Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur selbst Hand anlegen dürfen und andererseits hat Ipflheim wieder ein hübsches Hirtenmarterl.

Pittersberg/Ipflheim. Von der Ipflheimer Höhe (Marterl-Standort) können die Besucher bei schönem Wetter bis zur etwa vier Kilometer entfernten Pfarrkirche auf der Pittersberger Höhe schauen. Die Familie Anita Sobiella, auf deren Grundstück das Denkmal steht, dankte kürzlich der Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur sowie den Kindern.

Ein trockener, sonniger Ferientag machte es möglich. Das Marterl (im Jahre 2004 von vielen verdienten Dorfbewohnern Ipflheims wieder neu aufgebaut) steht jetzt wieder mitten im satten Grün der Wiese, da wo eben der Viehhirte zur Mitte des 18. Jahrhunderts von den Dorfbewohnern tot aufgefunden wurde. Das Vieh, so die Sage, kam ohne Hirten von der Weide heim, es war bereits im Stall, was die damaligen Bauern zum Nachschauen veranlasste. Dem Viehhirten zur Erinnerung entstand damals das Hirtenmarterl. Warum der Hirte dort verstorben ist, blieb bis heute ein Rätsel.

Wichtig ist hierbei noch zu erwähnen, dass die 85-jährige Theresia Beer aus Ipflheim sich regelmäßig um das Marterl kümmert, dort für die notwendige Sauberkeit sorgt und es stets mit Blumen ausstattet.

Ihre beiden Enkelinnen Maria-Theresa sowie Elisabeth helfen ihr dabei stets gerne. Deswegen wird Theresia Beer respektvoll auch die "Marterl-Mutter" von Ipflheim genannt. Michael Götz als Kopf der "grünen Truppe" von Pittersberg dankte ihr kürzlich für ihr ganzjähriges Engagement.
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