18.02.2018 - 20:00 Uhr
Ebermannsdorf

Gelder des aufgelösten Ski- und Tennisclubs Ebermannsdorf werden gespendet Nach Verein nun auch Geld weg

Endgültig Vergangenheit ist nun der Ski- und Tennisclub Ebermannsdorf. Nach der Auflösung des Vereins werden nun auch die Konten geräumt. Zur Freude einiger Gruppierungen.

Die Gelder des aufgelösten Ski- und Tennisclubs Ebermannsdorf werden auf Vereine mit Jugendarbeit aufgeteilt (von links): Bürgermeister Josef Gilch, Uschi Schönberger (VHS), Ruth Kryschak (Burgschützen Ebermannsdorf), dahinter Karl Kroner (Bergschützen Pittersberg), Elfriede Schaller (Damengymnastik), Jürgen Jäger (Jugendförderverein (SpVgg), Helmut Gottfried (früherer STC Schatzmeister) und Georg Roth (Laufsparte). Bild: wec
von Christine Wendl - wecProfil

Im Jahr 1981 startete in Ebermannsdorf zunächst ein Skiclub, aus dem sich zu Zeiten des ersten Wimbledon-Sieges von Boris Becker und dem damit einhergehenden Tennis-Hype 1986 ein kombinierter Ski- und Tennisclub entwickelte. Dort trainierte damals auch eine stattliche Anzahl an Kindern und Jugendlichen.

Im Laufe der Zeit wurden aus ihnen Erwachsene, die berufstätig und anderweitig verplant waren. Der Nachwuchs fehlte und die Mitgliederzahlen schwanden. Schließlich löste sich der Ski- und Tennisclub nach mehr als einem Vierteljahrhundert auf. Nun war es für die wenigen noch verbliebenen ehemaligen Mitglieder an der Zeit, auch die Vereinskasse zu leeren.

Die Gruppe gönnte sich ein gemeinsames Essen und beschloss dabei, den stattlichen Rest der Vereins-Ersparnisse an Vereine mit Jugendlichen aufzuteilen. Aus dem Gemeindesäckel wurde noch der eine oder andere Euro zur runden Zahl spendiert. So kamen sechs Vereine aus dem Gemeindegebiet in den Genuss von jeweils 320 Euro, die Helmut Gottfried als früherer Schatzmeister des STC überreichte. Die Pittersberger Bergschützen freuten sich ebenso wie die Ebermannsdorfer Burgschützen über die Spende. Aber auch der Jugendförderverein, die Laufsparte, die Damengymnastik (alle von der Spielvereinigung Ebermannsdorf) und nicht zuletzt die Volkshochschule dankten für die Zuwendung.

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