15.01.2018 - 20:00 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Hauptversammlung der Feuerwehr Pittersberg: Einsätze werden immer mehr

Die Verantwortlichen der Pittersberger Feuerwehr haben trotz erhöhten Arbeitsaufkommens gegenüber früheren Zeiten alles im Griff. Das wird bei der Hauptversammlung mit Ehrungen deutlich.

Die Verantwortlichen der Wehr mit den Geehrten, dem Gemeindechef sowie Gemeinderäten. Von links: Johann Vornlocher, Bürgermeister Josef Gilch, Eduard Helldörfer (40 Jahre bei der Wehr), Vorsitzender Richard Scharf, Helmut Haunersdorfer (40 Jahre), Ludwig Rockinger (65 Jahre), Bernhard Grötsch, 2. Vorsitzender Gerhard Büchold, Michael Götz (40 Jahre) und die beiden Kommandanten Thomas Fasoldt sowie Hubert Huger. Bild: gm
von Autor GMProfil

Pittersberg. Die echten Einsätze im Zusammenhang mit Unfällen im Zuständigkeitsbereich Bundesstraße 85 von Niederarling bis zur Stundensäule nördlich des Industriegebiets Schafhof und bei Bedarf auch darüber hinaus sind trotz Integrierter Leitstelle (ILS) in Amberg mehr geworden. Unter anderem deshalb, weil die ILS entsprechend dem Gerätebedarf bei Unfällen alarmiert. Die Pittersberger Wehr ist also 24 Stunden am Tag durch Bereitschaft gefordert und so für die Allgemeinheit einsatzbereit, so das Fazit und die Klarstellung bei der Jahreshauptversammlung durch Kommandant Hubert Huger.

Und um dies auch für die Zukunft sicherzustellen, wurde rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 auch eine Kinder-Feuerwehr in der Satzung festgeschrieben und damit gegründet. Ab dem vollendeten 6. Lebensjahr können die Mädchen und Buben Spaß mit dem eigenen Feuerwehrhelm haben. Dies wurde einstimmig abgesegnet.

Vorsitzender Richard Scharf dankte für das vielfältige Engagement im Verein. Stellvertretender Schriftführer Thorsten Meierhofer verwies im Bericht auf momentan insgesamt 179 Mitglieder, davon 20 Frauen.

Der Aktivenchef berichtete von weiteren umfangreichen Aufgabenfeldern seiner Feuerwehr-Truppe, wie zum Beispiel Winterschulungen, Übungen an offenen Gewässern, etlichen Funkabstimmungen sowie den tatsächlich 17 Straßen-Einsätzen in 2017. Hinzu kamen Sturmschäden, Fehlalarme, Absicherungen sowie die übliche Ölspurbeseitigung. Das erhaltene Alarm-Fax von der Gemeinde, so Hubert Huger, sei für die Aktiven sehr von Vorteil.

Bei der Vorschau zeigte Huger auf den Übungsplan, denn der Grundsatz "Übung macht den Meister" gelte bei der Wehr heute im Besonderen. "Dankeschön", sagte er der wichtigen Atemschutzgruppe der Wehr insgesamt, genauso wie dem Gerätepfleger Andreas Wirth und der Gemeindeverwaltung als Stütze und Eckpfeiler des Helfer-Auftrags. Der Kommandant verwies nochmals auf die seit heuer geltende Rauchmelderpflicht - im eigenen Interesse jedes Einzelnen.

Jugendwart Thorsten Meierhofer betreut zurzeit fünf Jugendliche (zwei Jungen/drei Mädchen), wie er sagte. Bürgermeister Josef Gilch danke der Wehr für die oft auch gefährlichen Einsätze rund um die Uhr - "und das bei Nacht und Nebel." Die Unterstützung der Wehren durch die Kommune sei daher selbstverständlich, man denke zum Beispiel an die Absauganlage für Abgase im Fahrzeugraum. Den Feuerwehr-Senioren dankte er zusammen mit Richard Scharf für die Treue.

Schließlich wurden langjährige Mitglieder mit Urkunde geehrt. Dazu gehörten der 89-jährige Ludwig Rockinger, er ist seit 65 Jahren bei der Wehr, des Weiteren Hubert Galli, Eduard Helldörfer und Michael Götz (alle 40 Jahre) sowie Peter Neidl, Norbert Wirth und Alexander Friedl (25 Jahre). Präsente aufgrund besonderer Leistungen innerhalb der Feuerwehr-Gemeinschaft erhielten Bernhard Grötsch, Helmut Haunersdorfer sowie Martin Schmid.

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