26.04.2018 - 16:32 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Pater Tarimo Kallistus berichtet von Projekten aus der Heimat: Vergelt's Gott aus Tansania

Für ein Dankeschön ist der Weg sehr weit, den Tarimo Kallistus zurücklegt. Alljährlich während der Frühjahrszeit kommt der Chef der Priestergemeinschaft von "Opus Spiritus Sancti" aus Tansania nach Pittersberg.

Ein Bild der guten Freundschaft: Bischöflich Geistlicher Rat Pfarrer Josef Fromm (links) und der Chef der Priestergemeinschaft "Opus Spiritus Sancti", Pater Tarimo Kallistus, stehen am Priestergrab des Friedhofs. Bild: gm
von Autor GMProfil

Pittersberg. Dort berichtet der Pater von Projekten in seiner Heimat, die mit Hilfe der Unterstützung durch die hiesigen Gläubigen sowie der Pfarrei verwirklicht werden.

Die Hilfe geht über die Infrastruktur wie zum Beispiel Kirchen- und Schulhausbau sowie Brunnenbohrungen für sauberes Trinkwasser. Und sie dient der Ausbildung von Priestern. Die Gemeinschaft wurde im Jahre 1974 auf der Achse Sabuko in Tansania und Hildesheim in Deutschland gegründet. Die Pittersberger erinnern sich insbesondere an Pater Ezekiel, der gut 25 Jahre (von 1980 bis 2005) der Ordensgemeinschaft vorstand.

Pfarrer Josef Fromm, um das Jahr 1990 Stadtpfarrer von der Pfarrei Herz-Jesu aus Schwandorf, stieß damals auf die Priestergemeinschaft und unterstützte sie seither stetig. Mittlerweile ist dort auch viel Großes für die Einheimischen geleistet worden.

Heute leitet diese kirchliche Organisation in Tansania Pater Kallistus, der am vergangenen Sonntag beim Gottesdienst am Pittersberg zu Gast war. Der 91-jährige Senior-Seelsorger Fromm begrüßte den hohen Gast aus Afrika in englischer Sprache, Annkathrin Blank übersetzte für die Kirchenbesucher. "Wir wollen gemeinsam Gott danken", so der Geistliche, "wir alle brauchen den Herrgott im Leben". Pater Kallistus sei der "Gute Hirte", der in der afrikanischen Mission die Menschen zu Jesus führe.

Kallistus sagte im Namen seiner Priestergemeinschaft "Vergelt's Gott". Trotz mancher Schwierigkeiten sei die Priesterausbildung in seinem Heimatland auf einem gutem Wege. 126 Priester von "Opus Spiritus Sancti" wirken zur Zeit in Tansania, 66 Seminaristen seien in Ausbildung und zehn von ihnen werden 2018 zum Priester geweiht, meinte der afrikanische Gast. Und aus seiner Organisation seien mittlerweile auch drei Bischöfe hervorgegangen, darunter der hier bekannte Pater Beatus Urassa. Er war bis vor wenigen Tagen in Eslarn als Pfarrvikar tätig und kehrt aufgrund seiner Beförderung in Kürze nach Sabuko zurück.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Karin Hottner begleitete den Festgottesdienst gesanglich. Er schloss mit Blick auf die afrikanisch-europäische Pfarreienfreundschaft mit dem Lied: "In deinem Haus sind wir alle geborgen".

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