30.04.2018 - 20:00 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Patrozinium der Bruder-Konrad-Kirche: Wunsch nach einem bayerischen Heiligen

Mit Pfarrer Martin Särve, der seit längerem im Ruhestand ist, ist die Pfarrei Theuern-Ebermannsdorf am Patroziniums-Wochenende der Bruder-Konrad-Kirche auf einen alten Bekannten getroffen. Viele, die zu seiner aktiven Zeit in der Pfarrei (1975 bis 1990) mit ihm zu tun hatten oder in einem der kirchlichen Gremien zusammenarbeiteten, nutzten den Nachmittag im Pfarrheim bei Kaffee und Kuchen, um mit ihm über die alten Zeiten zu plaudern.

Zum Patrozinium der Bruder-Konrad-Kirche predigt ein alter Bekannter in Ebermannsdorf: Martin Särve, der in der Gemeinde von 1975 bis 1990 als Pfarrer wirkte. Bild: wec
von Christine Wendl - wecProfil

Den Festgottesdienst am Samstagabend, bei dem nicht nur das 35. Jubiläum der Kirche nachgefeiert wurde, sondern auch der 200. Geburtstag des Heiligen Bruder Konrad, zelebrierte er zusammen mit Pfarrer Herbert Grosser. Särve erinnerte an die schwierige Wahl des richtigen Namenspatrons für den Neubau der Kirche im Jahr 1982. Er hatte seinen Gremien damals drei Patrone zur Auswahl gestellt: Franz von Assisi, Niklaus von Flühe oder aber die Heilige Theresia von Lisieux.

Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates waren von dieser Auswahl nicht sehr begeistert. Sie erkundigten sich nach einem bayerischen Heiligen. Und so kam der Heilige Bruder Konrad von Altötting ins Spiel. Vier Sonntage lang wurden die Heiligen in der Kirche vorgestellt, danach wurde abgestimmt. Die Wahl fiel auf Bruder Konrad von Parzham, der noch heute von seinem Standort auf dem Brunnen im Innenhof des Pfarrzentrums durch ein Fenster ins Innere der Kirche blickt - direkt auf den Tabernakel. Mit seiner euphorischen Predigt begeisterte der Ruhestandsgeistliche und mahnte: "Lasst diese Kirche nicht vergeblich warten."

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