11.03.2018 - 20:00 Uhr
Ebnath

Am dritten Adventssonntag "normaler" Weihnachtsmarkt des Gewerbevereins Ebnath Kein "Winterzauber"

Judith Zaus heißt die alte und neue Vorsitzende des Ebnather Festausschusses. Einstimmig wurde sie von den 25 anwesenden Vereinsvorständen gewählt. Änderungen gab es bei den weiteren Positionen. So wurde als neuer Kassier Alexander Schmidt bestimmt. Schriftführer wird Reinhard Labusch. Als Beisitzer fungieren Manfred Würstl, Andreas Söllner, Sebastian Müller, Alexander Fischer und Bürgermeister Manfred Kratzer.

Der Festausschuss: (vorne, von links) Alexander Schmidt, Vorsitzende Judith Zaus, Bürgermeister Manfred Kratzer, Reinhard Labusch, (hinten, von links) Sebastian Müller, Hans Enders, Alexander Fischer und Josef Söllner. Bild: soj
von Autor SOJProfil

Der Pfarrgemeinderat ist mit ihrem Sprecher Hans Enders und der Gewerbeverein mit den Vorsitzenden Eberhard Söllner vertreten. Die Kasse wird künftig Josef Söllner prüfen. Bürgermeister Kratzer hatte zunächst in seiner Begrüßung die zahlreichen Aktivitäten des Festausschusses gelobt. Mit den Aktionen habe dies eine gute Außenwirkung gebracht. Kratzer lobte die Zusammenarbeit unter den Vereinen. Dies sei wichtig, da eine Gemeinde unter anderem auch vom guten Miteinander der Vereine lebe. Diskussionen gab es dann bei der Beratung, ob in diesem Jahr wieder der sogenannte "Winterzauber" als Weihnachtsmarkt stattfinden soll oder nicht. Hier kristallisierte sich heraus, dass die überwiegende Mehrheit der Vereine den Winterzauber nicht erst am dritten Adventssonntag, sondern schon früher abhalten wollten. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass bei einem kurz vor Weihnachten stattfindenden Markt die Besucher bereits ihre Geschenke eingekauft haben. Außerdem bedeute der Weihnachtsmarkt kurz vor Weihnachten für die Helfer in den Vereinen einen zusätzlichen Weihnachtsstress. Stellvertretend für den Gewerbeverein stellte Egid Kellner aber klar, dass es für den Gewerbeverein keine Alternative zum dritten Adventssonntag gebe. An diesem Tag sei der offizielle Markttag. Sollte dieser nicht mehr genutzt werden, würde der verkaufsoffene Sonntag für die Geschäfte wegfallen. Das soll aber auf jeden Fall verhindert werden. Da sich die Vereine nicht auf einen früheren Termin einigen konnten, stimmten sie mit großer Mehrheit gegen den "Winterzauber" am dritten Adventssonntag. Eine Gegenveranstaltung soll nicht stattfinden. So findet in diesem Jahr der Weihnachtsmarkt wieder unter Führung des Gewerbevereins statt.

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