Harmonische Pfarrversammlung in St. Ägidius - Größere Summe für Kichensanierung
Lebendige Pfarrgemeinde

Eine stolze Bilanz zogen (von links) Pfarrgemeinderatssprecher Hans Enders, Pater Anish George und Josef Philipp. Bild: soj
Freizeit
Ebnath
27.02.2018
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"Wenn wir das Geschehene in der Pfarrei seit der vergangenen Pfarrversammlung Revue passieren lassen und unseren gelebten Glauben, die Aktivitäten und die Teilnahme an den kirchlichen Veranstaltungen uns nochmals in Erinnerung rufen, können wir mit Recht sagen, dass die Pfarrei eine lebendige Pfarrgemeinde ist", bekräftigte Pfarrgemeinderatssprecher Hans Enders zu Beginn seiner Ausführungen bei der Pfarrversammlung für St. Ägidius Ebnath im großen Saal des Pfarrgemeindehauses. Dabei ging er auf das Kirchenjahr ein. Als Höhepunkte nannte Enders die Gottesdienste an den Hochfesten.

Auch wenn zurzeit die Kirche bei den Sonntagsgottesdiensten nicht mehr voll besetzt ist, sollte man den früheren Verhältnissen nicht nachtrauern. "Die Kirche hat insgesamt nicht mehr den Stellenwert wie früher, Gott ist bei vielen nicht mehr der Mittelpunkt des Lebens", so der Pfarrgemeinderatssprecher. In der Geschichte der Kirche habe es schon immer Höhen und Tiefen gegeben. Auf Krisen folgten Erneuerungen und dann ging es wieder vorwärts.

Er erinnerte daran, was Jesus schon zu seinen Jüngern gesagt hatte: "Ihr Kleingläubigen, habt keine Angst, ich bin immer bei euch." Dies sollte laut Enders für Christen und Mitglieder in der Pfarrei Ansporn sein, den Glauben zu leben und die Gemeinschaft zu stärken. In der Pfarrei Ebnath leben zurzeit 1152 Katholiken. Zehn Taufen und fünf Eheschließungen gab es im abgelaufenen Jahr zu vermelden. Leider mussten auch 22 Sterbefälle verzeichnet werden. Acht Kinder der Pfarrei feierten ihre Erstkommunion. Hans Enders dankte allen Helfern, die zum Gelingen eines guten Miteinanders beigetragen hatten.

Anschließend trug Kirchenpfleger Roland Weiß den finanziellen Part vor. Er konnte dabei auf geordnete finanzielle Verhältnisse verweisen. In nächster Zeit seien größere Investitionen geplant. So müssen Bilder und Heiligenfiguren im Altarraum der Pfarrkirche sowie Risse in der Kirchendecke saniert werden. Anschließend wurden von Carolin Knott Bilder über kirchliche Veranstaltungen wie Gottesdienste und Aktivitäten der verschiedenen Gruppen gezeigt.

Überrascht wurde dann Pater Anish George. Er erhielt von Josef Philipp für das Kinderhilfsprojekt seines Ordens in Indien eine Spende von 200 Euro überreicht. Josef Philipp mäht und pflegt die Streuobstwiese auf dem Kalvarienberg, wofür er vom Landratsamt einen Zuschuss erhält. Diesen hat er persönlich auf 200 Euro aufgestockt.

In seinem Schlusswort bedankte sich Pater Anish George bei allen Pfarrangehörigen für deren enormen Einsatz.
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