08.03.2018 - 20:00 Uhr
Ebnath

Gesamtetat beläuft sich auf knapp 2,36 Millionen Euro. Keine Neuverschuldung Gemeinderat verabschiedet Haushalt für 2018

Einstimmig verabschiedete der Ebnather Gemeinderat den Haushalt für 2018. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 2 355 900 Euro und sinkt gegenüber dem Vorjahr um 45 700 Euro.

von Hubert BrendelProfil

Der Verwaltungshaushalt schließt mit rund 1,95 Millionen Euro (2017: zwei Millionen) und der Vermögensetat mit rund 402 000 Euro (2017: 369 000 Euro). Für das laufende Haushaltsjahr ist keine Kreditaufnahme vorgesehen. Unter Berücksichtigung der ordentlichen Tilgung ergibt sich zum Jahresende ein Schuldenstand von rund einer Million Euro. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 802,42 Euro.

Das Zahlenwerk wurde durch Bürgermeister Manfred Kratzer erläutert. Nach seinen Worten beläuft sich die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt auf 107 425 Euro. Eine Minderung um 67 102 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Nach Abzug der ordentlichen Tilgung in Höhe von 102 260 Euro errechnet sich eine freie Finanzspanne von 5165 Euro. Ursächlich ist dafür eine Minderung der Schlüsselzuweisungen um 91532 auf knapp 500 000 Euro. Anderseits ist bei der Einkommensteuer ein Anstieg um 87 000 Euro zu verzeichnen.

Bei den Ausgaben schlägt die Kreisumlage mit 581 700 Euro zu Buche. Eine Erhöhung um 94 040 Euro. Um 18 102 Euro auf 188778 Euro steigt die Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft. Auch die Schulverbandsumlage steigt um knapp 12 000 auf 128 510 Euro. Der Ansatz für den Straßenunterhalt vermindert sich um 70 000 auf 50 000 Euro.

Im Vermögensetat mit 401 776 Euro schlägt der Abbruch der alten "Obstecke" (Marktplatz 11) mit zirka 97000 Euro zu Buche. Für diese Maßnahme wird eine Zuweisung von 67 500 Euro erwartet. Ferner sind im Hinblick auf ein zweites Förderverfahren für die Sanierung der Mittelschule Planungsleistungen von 91 000 Euro veranschlagt.

Das Gemeindeoberhaupt verwies auf weitere Investitionsmaßnahmen. Dazu zählen die elektronische Umrüstung im Bereich der Abwasseranlage (38 00 Euro), die Errichtung eines Urnengemeinschaftsgrabs (10 000 Euro) sowie die Errichtung eines Achteck-Pavillons (15 300 Euro). Für den Bauhof ist die Anschaffung eines gebrauchten Anhängers (8000 Euro) und für eine neue Heizungsanlage (zirka 5000) Euro veranschlagt.

Zum Ausgleich des Gesamtetats ist eine Entnahme aus den allgemeinen Rücklagen in Höhe von rund 62 000 Euro notwendig. Demnach wird zum Jahresende ein Rücklagenstand in Höhe von 201 000 Euro erwartet. Mit der Verabschiedung des Gesamtetats wurde auch dem Finanzplan sowie dem Investitionsprogramm zugestimmt. Unverändert bleiben die Hebesätze für die Grundsteuern sowie die Gewerbesteuer.

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