Abschlussveranstaltung der Projektwoche an der Fichtelnaabtalschule
Gesund und fit - alle machen mit!

Schulamtsdirektor Rudolf Kunz (grünes Trikot) und Konrektor Alexander Köstler (weiß) liefen mit gutem Beispiel voran. Bilder: jpl (2)
Vermischtes
Ebnath
19.05.2017
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Konditionell gut drauf war Neusorgs Bürgermeister Peter König (Mitte).

Zum Abschluss der Projektwoche "Gesund und fit - alle machen mit!" mit Ausdauerlauf und Rückblick trafen sich alle Grund- und Mittelschüler mit ihren Lehrkräften an der Mittelschule in Ebnath. 300 Aktive gingen an den Start des 15- oder 30-Minuten-Laufes auf dem Fichtelnaab-Radweg und auf dem Allwetterplatz.

(jpl) Die Laufdauer konnten die Schüler vorab je nach Einschätzung des eigenen Leistungsvermögens wählen. Die Idee der Lauf-Challenge zur Gesundheitserziehung wurde vom Bayerischen Leichtathletikverband initiiert. Ausdauer aufbringen und damit Leistung erleben, das Ziel erreichen und etwas schaffen. Diesen Gedanken setzte die Schule gerne zum Abschluss der Projektwoche um.

Begleitet wurden die Kinder und Jugendlichen von den Lehrkräften der Fichtelnaabtalschule und auch von Eltern. Als Ehrengäste unter den Läufern konnten der Bürgermeister der Gemeinde Neusorg und Schulverbandsvorsitzender Peter König sowie der Direktor des Staatlichen Schulamts Tirschenreuth, Rudolf Kunz, begrüßt werden. Abgesichert wurde der Lauf von der Freiwilligen Feuerwehr Ebnath sowie der BRK-Bereitschaft Armesberg.

Von der Schule aus führte der Weg auf der ehemaligen Bahnstrecke auf verkehrssicherer Richtung zum Wendepunkt beim Gasthof Bergblick bzw. zum Wendepunkt in der Selingau. Für die Rückkehr der Läufer hatte der Elternbeirat beider Schulen ein reichhaltiges Buffet mit Obst- und Gemüsesticks, Riegeln und Zwieback sowie Getränken zur Stärkung vorbereitet. Verschwitzt aber glücklich über den eigenen Erfolg griffen alle mehr oder weniger erschöpft zu. Die Freude über die eigene Leistung war deutlich auf den Gesichtern zu sehen. Ruhig und entspannt warteten alle auch auf die Rückkehr der letzten Laufgruppe.

Zum gemeinsamen Rückblick auf die Gesundheitswoche hatte sich auch Bürgermeister Manfred Kratzer in der Turnhalle eingefunden. Schulamtsdirektor Kunz lobte die sportlichen Schüler sowie den herausragenden und einzigartigen Einsatz der Pädagogen. Einzelne Schüler stellten stellvertretend für ihre Klassen ihren Unterrichtsbeitrag zur Projektwoche vor. Die ersten Klassen starteten ihre aktive Arbeit im Projekt Klasse 2000. Dieses wurde 1991 am Klinikum in Nürnberg entwickelt und startete damals mit 234 Klassen in Bayern. 2016 waren es deutschlandweit über 19 000. Pate der Fichtelnaabtalschule im Programm zur Gesundheitsförderung und Prävention ist die AOK. Zusätzlich beschäftigten sich die Erstklässler mit Erster Hilfe.

Die zweiten Klassen machten ihre Mitschüler mit Krabben-Samba und dem "Sportinator" fit. Die dritten Klassen beschäftigten sich mit gesundem Frühstück und den Bausteinen der Nahrung und entwickelten sinnvolle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im Wald. Die vierten Klassen informierten vertiefend über die Bestandteile gesunder Ernährung sowie die Getreidesorten und stellten den Geheimcode auf dem Ei vor sowie die Herkunft des Mülls im Meer im Rahmen der Umwelterziehung. Die fünfte Klasse griff den Beitrag zur Suchtprävention auf und informierte über gesunden Umgang mit dem Smartphone.

Die sechste Klasse stellte Regeln zum Schutz der Ohren vor. Die siebte Klasse informiert über Rauch-Prävention im Rahmen des europaweiten Wettbewerbs "Be smart - don't start!" Die achte Klasse recherchierte zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz. Zudem hatten die Klasse 4 b und 9 zusammen mit dem Elternbeirat ein gesundes Pausenfrühstück vorbereitet.

Als Sieger des Wettbewerbs im Baustein Erlebnispädagogik Wald konnte die Klasse 3 b gefeiert werden. Die Aufgabe, ein 500 Gramm schweres Stück Holz von einem Ast abzusägen, hatten sie am genauesten erfüllt. Entsprechend groß war der Jubel der Klasse. Bei den Lehrerteams siegten die Klassleiterinnen der "Zweiten". Rektorin Sabine Graser und Konrektor Alexander Köstler dankten allen für ihr Engagement.
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