Achtklässler der Fichtelnaabtal-Mittelschule drechseln mit Meister Spreng
Uraltes Handwerk auf dem Stundenplan

Heinz Spreng zeigte traditionelle Handwerkskunst. Bilder: jpl (2)
Vermischtes
Ebnath
12.01.2017
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(jpl) Ein altes Handwerk stand auf dem Stundenplan der Achtklässler der Fichtelnaabtal-Mittelschule im Fach Technik. Fachoberlehrerin Doris Lautenbacher hatte zur erweiterten und vertieften Berufsorientierung wieder Heinz Spreng aus der Nähe von Eichstätt eingeladen. Im Gepäck die zwölf kleinen Drechselmaschinen, Rundhölzer in mehreren Größen und Holzarten sowie auch eine Kiste mit Anschauungsmaterialien aus früheren Kursen, Schürzen und Schutzbrillen.

Motivation für die nächsten vier Schulstunden. Wie wird das Holz eingespannt? Wie schnell muss eine solche Maschine laufen? Nachdem derartige Grundfragen geklärt waren, konnte die erste Demonstration erfolgen. Maschine einschalten, Messer auflegen, mit zwei Fingern auf die Auflage drücken und langsam an das sich drehende Rundholz führen. Nach dem ersten Übungsstück zum Erproben der zu erlernenden Technik, ging es an den ersten Kerzenleuchter und die Herstellung von Salz- und Pfefferstreuern. Welches das schönste Paar ist, kann man schwer sagen. Man braucht Übung und Erfahrung. Aber auch da sind die Geschmäcker verschieden.

Beim Drechseln eines Schlüsselanhängers musste dann erstmals eine vorgegebene Form gefertigt werden. Lehrkräfte und Schüler sahen sich dabei vor der gleichen Herausforderung. Krönender Abschluss war das Drechseln eines Kugelschreibers. Fingerspitzengefühl war gefragt, um das ohnehin dünne Rundhölzchen nicht zu zerstören. Was am Ende des Tages als Ergebnis auf dem Tisch lag, konnte sich sehen lassen,. Begeisterte Schüler verließen den Werkraum.
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