12.03.2018 - 17:20 Uhr
Ebnath

Veronika Thieser-Vogl und Georg Zaus in den Ruhestand verabschiedet Urgesteine des Fichtelnaabtals

In einer Feierstunde verabschiedete die Fichtelnaabtal-Schule die Pädagogen Veronika Thieser-Vogl und Georg Zaus in den wohlverdienten Ruhestand. Schulleiterin Sabine Graser dankte den scheidenden Lehrkräften auch im Namen des Schulamts und des Elternbeirats.

Mit lachenden und weinenden Augen verabschieden sich nach 42 Dienstjahren Veronika Thieser-Vogl und Georg Zaus in den Ruhestand. Bild: jpl
von Autor jplProfil

Konstantin Endler aus der siebten Klasse hatte zwei Trompetenstücke vorbereitet. Die achte Klasse hatte für einen Auftritt mit selbstgebauten Cajons geübt und die Lehrerkollegen hatten gedichtet und ein Sprechstück geprobt.

Auch die Bürgermeister der Sprengelgemeinden waren gekommen. Schulverbandsvorsitzender der Mittelschule, Manfred Kratzer, würdigte stellvertretend für seine beiden Kollegen Peter und Ludwig König das Engagement der Lehrkräfte. "Beide haben den ihnen anvertrauten Schülern wichtiges Rüstzeug für den Lebensweg mitgegeben."

Rektorin Graser streifte den Werdegang von Thieser-Vogl und Zaus, die ihre erste Lehramtsprüfung 1976 an der Hochschule in Eichstätt sowie an der Universität Regensburg ablegten. Thieser-Vogl trat ihren Vorbereitungsdienst an der damaligen Volksschule Erbendorf an und wurde 1980 an die Volksschule Ebnath versetzt. Georg Zaus begann an der Volksschule Ebnath und blieb seither 42 Dienstjahre an dieser Bildungsstätte. Viele Veränderungen konnten beide in dieser Zeit miterleben. Nach der Gründung des Schulverbands Fichtelnaabtalschule unterrichtete Veronika Thieser-Vogl ab August 2006 an der Grundschule in Neusorg. Georg Zaus blieb in der Mittelschule Ebnath. Beide sind "Urgesteine des Fichtelnaabtals".

Engagiert und allen Neuerungen aufgeschlossen, aber auch als erfahren und kritisch beschrieb Graser die beiden Natur-, Literatur- und Kulturliebhaber. Die Schulleiterin ging auf die vielen berufsorientierenden Projektarbeiten mit Kollegen und außerschulischen Fachkräften ein - Cajons und Weihnachtskrippe zum Beispiel - die Georg Zaus an der Schule in besonderer Weise in Erinnerung bleiben lassen.

Zaus blickte auf die 42 Jahre ausgehend von einem Gedicht Goethes zurück, das in Stein gemeißelt im Zausschen Vorgarten zu lesen ist: "Die Zeit überschlägt sich wie ein Stein vom Berge herunter, und man weiß nicht, wo sie hinkommt und wo man ist." Er bedankte sich bei allen, die diese Zeit gemeinsam mit ihm verbracht haben.

Kollegen, Schulleitung, Schulverband und Elternbeirat hatten zum Abschied ein Geschenk vorbereitet, um den Einstieg in die Pension zu erleichtern. Blumen, Karten und ein Gutschein für einen Luisenburg-Besuch sowie Buchgutscheine, damit die freie Zeit nicht lang werde.

Die Klassensprecher der siebten Klasse bedankten sich mit einem Fotobuch und einem Kalender mit 365 guten Wünschen für den Ruhestand. Für die Grundschüler überreichte Sabine Graser das Dankgeschenk.

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