01.03.2018 - 20:00 Uhr
Edelsfeld

Eine Wanderung durchs Eiselbachtal Wintertour mit Ein- und Ausblick

Fast unbekannt ist vielen Landkreisbürgern das romantische Eiselbachtal zwischen Bernricht (Gemeinde Edelsfeld) und Oberreinbach. Dabei ist diese Ecke des Amberg-Sulzbacher Lands ein lohnendes Wanderziel - meint Ursensollens Heimatpfleger Josef Schmaußer und berichtet von einer frostigen Wintertour.

"Das Eiselbachtal bietet selbst im Winterkleid Romantik pur", betont Heimatpfleger Josef Schmaußer begeistert: "Das Bächlein darf noch mäandern, wie vielleicht schon seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden." Bild: schß
von Josef SchmaußerProfil

Diese begann bei minus 7 Grad in Oberreinbach bei Holnstein in Richtung Osten. "Nur etwa drei Kilometer sind es bergauf nach Bernricht, aber was Naturfreunde auf dieser relativ kurzen Tour begegnet, übertrifft alle Erwartungen", schwärmt Schmaußer. Vorbei am alten Bierkeller der Brauerei in Holnstein ("leider im vergangenen Jahr geschlossen") verlässt man den Schotterweg und wandert nahe am mäandernden Bächlein bergauf - eine Freude, und das "zu jeder Jahreszeit".

Oben in Bernricht (Europäische Wasserscheide/Denkmal südlich der Kapelle) wartet ein weiterer Höhepunkt, wie Schmaußer betont: "Beim Wasserreservoir oberhalb der Ortschaft weitet sich ein zauberhafter Blick nach Süden und Westen. Die Berge der Hersbrucker Alb, die Burg Hohenstein, der Ossinger und der Breitenstein sind nur die bekanntesten Blickpunkte der wunderbaren Fernsicht." Es sei also kein Wunder, dass hier, auf dem nahen Hahnenkamm, in den 1920er-Jahren einmal ein Aussichtsturm stand.

Auch ohne Fernglas reicht der Blick bis zum Fichtelgebirge, zu Kösseine, Rauhem Kulm, Armesberg, zum Steinwald und zum Parkstein. Nach einer Einkehr in Edelsfeld geht es über Schnellersdorf, "immer die Hohe Zant im Blick", und Steinbach (Interessanter Quelltopf) wieder zurück nach Oberreinbach. Wer die Tour mit Einkehr nachgehen will, "sollte etwa fünf Stunden einplanen", lautet Schmaußers Tipp.

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