Freie Wählergemeinschaft informiert über Kommunalwahlen 2014 - Rückblick
"Wir müssen dranbleiben"

Lokales
Edelsfeld
24.04.2013
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"Er macht's sehr gut. Uns hätte nichts Besseres passieren können." Damit meinte Richard Winter, der Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Edelsfeld und Umgebung, bei einer Informationsveranstaltung Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl, der bei seiner ersten Kandidatur 2008 erfolgreich ins Amt gewählt wurde und somit in die Fußstapfen seines Vorgängers Werner Renner trat. Winter ging hauptsächlich auf die im Jahr 2014 anstehenden Kommunalwahlen ein und betonte eine bisher stets "fraktionsübergreifende und vor allem erfolgreiche Arbeit".

Zudem wies er darauf hin, dass die Freien Wähler viele andere Aktionen, wie die Ausrichtung eines Preisschafkopfs, die Mitgestaltung des Ferienprogramms sowie seit 1980 ein Sommerfest auf die Beine stellen, um sich im Dorfleben aktiv zu engagieren. In diesem Jahr findet das legendäre Sommerfest am Sonntag, 2. Juni, statt. Alle Einnahmen werden wieder als Spende an die Lebenshilfe gehen.

In einem detaillierten Rückblick machte Hans-Jürgen Strehl mittels einer anschaulich gestalteten Präsentation eine Bilanz nach fünf Jahren auf. . So erwähnte er beispielsweise die verbesserten Betreuungsmöglichkeiten im Kindergarten. Die Grundschule wurde saniert und mit erneuerbaren Energien ausgestattet, die Kanalisation erweitert, die Planung für die Kläranlagensanierung begonnen, die Dorfgemeinschaft unterstützt, Urnenstelen am Friedhof errichtet, Straßen erneuert und die DSL-Versorgung ausgebaut.

Im Bezug auf die bessere Surfgeschwindigkeit meinte Strehl: "Ich denke, dies war eine wichtige Entscheidung für die Zukunft und ist eine tolle Sache."
Es gab es auch viele Dorferneuerungs- und Flurbereinigungsmaßnahmen, eine Erweiterung des Gewerbegebiets, neue Busverbindungen und Maßnahmen im Hochwasserschutz. Der Bürgermeister betonte seinen Respekt vor allen Gemeinderatskandidaten. Er machte klar, dass es keine negativen Äußerungen gegeben habe und dass zum Wohle der Gemeinde gearbeitet werde. "Es ist nicht schlecht zu sehen, was wir in diesen fünf Jahren alles erbaut und geleistet haben", stellte Strehl zum Abschluss seines Rückblicks fest.

87 Prozent Eigenkapital

Er ging auf die zwei Bürgerwind-Anlagen mit 87 Prozent Eigenkapital ein, sprach von der erfolgreich geknüpften Patenschaft "bavarian meddac" der AOVE Bioenergie EG/Bürgerenergie EG, dem Erwerb von weiteren Baugrundstücken sowie davon, dass die Finanzen weiterhin gesichert seien. "Ein Dorf stirbt immer von der Mitte", meinte er und machte so allen bewusst, dass auch der Bau der neuen Jugendheime diesem Trend positiv entgegenwirke.

FWG-Vorsitzender Winter zeigte sich beeindruckt von der Leistungsbilanz. "Mit einem guten Programm werden wir in die Wahl einsteigen. Dafür wird jede Anregung, jede Meinung aufgenommen und mit eingesetzt", sagte er. Es folgte eine diskussionsreiche Gesprächsrunde und ein reger Informationsaustausch bei dem Gemeinderat Werner Renner betonte: "Wir dürfen uns nicht zurücklehnen - wir müssen dranbleiben."
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