Manfred Rupprecht will eine First-Responder-Gruppe in Edelsfeld aufbauen
Hilfe bevor der Arzt kommt

Rettungshelfer Manfred Rupprecht stellte seine First Responder-Initiative für Edelsfeld im Gemeinderat vor. Bild: aks
Vermischtes
Edelsfeld
15.12.2016
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Schnelle medizinische Erstversorgung rückt auch für die Gemeinde Edelsfeld in greifbare Nähe. Rettungshelfer Manfred Rupprecht stellte seine First-Responder-Initiative für Edelsfeld den Gemeinderäten vor und stieß damit auf weit geöffnete Ohren.

Was unter der Woche tagsüber aus Manfred Rupprechts Sicht weitgehend im Griff ist, wird nachts, an Wochenenden oder Feiertagen zum kritischen Szenario: Ein Notfall in der Gemeinde und die in Sulzbach-Rosenberg oder Auerbach stationierten Rettungswagen anderweitig im Einsatz. Eine "First Responder" genannte Ersthelfergruppe direkt vor Ort könnte da nicht nur zur Beruhigung beitragen, sondern auch zur optimalen Versorgung gerade in den ersten lebensrettenden Minuten.

Angesiedelt unter dem Dach der Freiwilligen Feuerwehren und in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) plant Rupprecht einen Dienst mit rund zehn ehrenamtlichen Mitstreitern. Voraussetzung ist, dass alle als Sanitäter qualifiziert sind. Um die dringend benötigten Spenden für die entsprechende Ausbildungen, Ausrüstung und ein Einsatzfahrzeug akquirieren zu können, richtet die Gemeinde zudem ein Spendenkonto ein.

An den Start geht der Ersthelferdienst wohl nicht vor Januar 2018. Dann aber können die Bürger werktags ab 18 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr ein gutes, sicheres Gefühl im Falle des Notfalls haben.
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