Nachträgliche Ausstellung bei Siedlern kostet künftig drei Euro
Probleme mit Ausweisen

Seit 20 Jahren gehören Hans-Jürgen Strehl und Adolf Regler (Zweiter und Dritter von links) dem Siedlerverband an. Kreisvorsitzender Reinhard Ott (links) und Ortsvorsitzender Hermann Paulus (rechts) gratulieren. Bild: gru
Vermischtes
Edelsfeld
26.03.2018
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Seit acht Jahren beschäftigt das Thema Straßenausbaubeitragssatzung die Siedler in Bayern. Kreisvorsitzender Reinhard Ott berichtete bei der Jahreshauptversammlung des Verbands Wohneigentum in Edelsfeld, dass die eingereichte Popularklage derzeit ruht, bis über ein neues Gesetz entschieden ist. Wie Ott weiter mitteilte, gibt es Probleme bei der nachträglichen Ausstellung von Mitgliedsausweisen. Deshalb kosten diese künftig drei Euro.

Vorsitzender Hermann Paulus fasste die Ereignisse des vergangenen Jahres zusammen. Der Einladung zum Siedlerfest in Sorghof folgten einige Mitglieder. Die Erkundung des Truppenübungsplatzes Hohenfels fand großen Anklang. Trotz der intensiven Nutzung durch das Militär ist er ein beeindruckendes Naturparadies. Zum Jahresabschluss gab es die erfolgreiche Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Edelsfeld.

An Vortragsthemen für 2018 kündigte Paulus eine neu ausgehandelte Wohngebäudeversicherung zur Abdeckung von Elementarschäden und den Schutz des Eigenheims vor Einbrechern an. Geplant ist eine Besichtigung des Ziegelwerkes Leipfinger-Bader. Außerdem erinnerte der Vorsitzende an die seit Jahresbeginn bestehende Pflicht zum Einbau von Rauchmeldern.

Ein weiteres Thema war die Grundsteuer in den Kommunen. Deren bisherige Praxis sei verfassungswidrig. Auf dieses Problem ging auch Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl in seinen Grußworten ein. Außerdem berichtete er über die neuen Baugebiete und den dritten Abschnitt der einfachen Dorferneuerung.

Zum Abschluss der Versammlung wurden Adolf Regler und Hans-Jürgen Strehl für 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Hans-Reiner Heldrich und Hans Rösch, beide zehn Jahre dabei, waren nicht anwesend.
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