Pfarrer Hans Zeltsperger feiert sein Priesterjubiläum mit Dankgottesdienst
25 Jahre im Weinberg des Herrn

Eine Monstranz als Motiv im Blumenteppich: Sie zeigt den Gläubigen die Hostie zur Anbetung.
Vermischtes
Edelsfeld
06.07.2017
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Festliches Glockengeläut, eine fahnengeschmückte Pfarrkirche, ein schöner Blumenteppich, Kirchenchor, Bläser, 13 Priester und ein Diakon in Konzelebration, zum Abschluss der Primizsegen von Neupriester Robert Willmann - es fehlte kein Attribut, den Dankgottesdienst anlässlich des 25-jährigen Priesterjubiläums von Pfarrer Hans Zeltsperger zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Der Chor, bestehend aus Königsteiner und Edelsfelder Sängern, und die Bläser brachten eindrucksvoll die Missa parochialis (in honorem Sancti Mauritii für Chor und Bläser ad libitum) von Wolfram Menschick zu Gehör. In seiner Begrüßung zeigte sich Pfarrer Zeltsperger, seit zehn Jahren Seelsorger der Katholiken von Königstein und Edelsfeld, dankbar für diesen Tag: "Nachdem ich auf 25 Jahre im Weinberg des Herrn blicken darf, bewegen mich besonders die Worte aus dem 2. Hochgebet der Messe: Wir danken dir, dass du uns berufen hast, vor dir zu stehen und dir zu dienen."

Prediger war Stefan Brand, Pfarrer von Abensberg, langjähriger Freund und Wallfahrtsgefährte. "Wir sind rund 6000 Kilometer quer durch Europa gewandert, und es gibt kaum einen, der mich besser kennt. Ich hoffe, er verrät nicht zu viel über mich", scherzte der Jubilar. Pfarrer Brand zog Parallelen vom Fest des Tages Mariä Heimsuchung zur Berufung seines Freundes, der sich der Gottesmutter schon immer eng verbunden fühlte.

Vorausgegangen war der kirchlichen Feier ein Pfarrfest im Innenhof des Pfarrzentrums St. Hildegard, organisiert von den Pfarrgemeinderäten Königstein und Edelsfeld. Auf Geschenke verzichtete Pfarrer Zeltsperger. Er bat stattdessen um Spenden für die Arbeit von Pater Robert Havens LC für seine Arbeit in Lateinamerika und Afrika oder für das Pfarrzentrum Edelsfeld. Doch die Pfarrgemeinderäte überraschten ihn mit einer kleinen Erinnerung an diesen Tag: Sie hatten für den passionierten Espressotrinker Tassen mit Motiven der St.-Stephanuskirche und der St.-Michaelskirche von einem talentierten Pfarreimitglied bemalen lassen. Passend dazu überreichten sie eine Torte in Buchform mit dem Primizspruch und einen Bild von Zeltsperger Priesterweihe.
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