Weitere Spenden für Aufbau der First-Responder-Gruppe
Drei auf einen Streich

Während sich die First Responder auf ihren Dienst vorbereiten, sammelt der Initiator Manfred Rupprecht (Zweiter von rechts) fleißig Spenden für die Ausstattung der Gruppe ein. Bild: aja
Vermischtes
Edelsfeld
20.04.2017
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Manfred Rupprecht, Initiator der First-Responder-Gruppe in Edelsfeld, konnte sein Glück kaum fassen: Er bekam gleich drei Spenden auf einmal und hat nun schon bald das Geld beisammen, um ein Auto mit Blaulicht für sein zwölfköpfiges Team zu kaufen. Ab 2018 will es helfen, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts bei einem Kranken oder Verletzten zu überbrücken.

Bei vielen Notfällen spielt die schnelle qualifizierte Versorgung eines Patienten eine besonders große Rolle. So weiß man, dass in der ersten Minute nach einem Herz-Kreislaufstillstand die Überlebenswahrscheinlichkeit bei etwa 90 Prozent liegt. Danach sinkt sie pro Minute um circa zehn Prozent. "Um als First Responder tätig zu sein, braucht man eine 80-stündige Sanitäter-Ausbildung. Fünf von uns haben sie bereits erfolgreich absolviert", erzählt Manfred Rupprecht.

Zur Ausrüstung der First Responder-Gruppe gehören neben einem Fahrzeug mit Blaulicht auch ein Defibrillator (AED), Sauerstoff und ein Rettungsrucksack. Die Spenden des Elternbeirats der Sebastian-Kneipp-Schule Edelsfeld (150 Euro), der Kinder- und Babybasargruppe (400 Euro) und von Markus Häckel (300 Euro) werden für eben solche Anschaffungen verwendet.
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