Bezirksliga: Ensdorf verliert 0:1 gegen Plößberg
Endstation am Sechzehner

Ein heißes Duell im Mittelfeld zwischen dem Ensdorfer Johannes Luschmann (oben) und dem Plößberger Martin Reil (unten). Bild: Ziegler
Lokales
Ensdorf
18.08.2014
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Keine zwei Minuten waren im Punktspiel der Bezirksliga Nord gespielt und die DJK Ensdorf kassierte schon ein Tor. Wie beim 0:5 in Gebenbach machte man es dem Gegner mit einem einfachen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung leicht: Matthias Freundl wurde mit einem Pass freigespielt, scheiterte erst an DJK-Schlussmann Maximilian Hauer, um im Nachschuss zu verwandeln.

In der ersten Hälfte ließen sich die Ensdorfer von den aggressiv auftretenden Gästen des SV Plößberg zu leicht den Schneid abkaufen. Einzig ein abgeblockter Schuss von Stefan Grabinger sorgte für etwas Gefahr. Tobias Walter prüfte kurz vor der Pause Max Hauer mit einem Distanzschuss, den der DJK-Keeper aus dem Winkel kratzte.

Sehr unsicher

Bei der Elf von Christof Schwendner war eine gewisse Verunsicherung zu spüren, die sich in zahlreichen Fehlpässen ausmachen ließ. In der zweiten Hälfte übernahm Ensdorf die Spielkontrolle, die gefährlichen Szenen spielten sich jedoch vor dem DJK-Gehäuse ab.

Freundl verpasst

In der 54. Minute blieb Hauer der Sieger im Eins-gegen-Eins mit Sonnberger. Kurz danach bekam Freundl einen als Seitenwechsel gedachten Ball von Bastian Windisch serviert. Sein Kopfball aufs leere Tor ging aber deutlich vorbei. Die DJK Ensdorf hatte zumeist den Ball in ihren Reihen, doch gegen die dicht gestaffelte SV-Defensive - bis auf einen Stürmer verteidigte Plößberg mit allen Mann vor dem eigenen Strafraum - gab es kein Durchkommen.

Keine Kreativität ...

Bis zum Sechzehner kombinierte man gefällig, doch dann war Endstation. Zu schmerzlich wurden wie am Freitag Stürmer Sebastian Hummel, Spielmacher Julian Trager und deren Kreativität in der Offensive vermisst.

... und keine Gefahr

Bis auf einen Zehn-Meter-Schuss von Michael Eichenseer, der über die Latte strich, und einer Flanke von Sebastian Siebert, die sich gefährlich auf das Tor senkte, gab es keine weiteren Szenen, die auch nur annähernd bedrohlich für das Gäste-Tor waren.
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