Bischof Rudolf Voderholzer erreicht in Ensdorf mit seiner ruhigen Art die Herzen der ...
Den Staub wirbeln andere auf

Lokales
Ensdorf
18.07.2013
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Sein Auftreten im Ensdorfer Kloster war offen, herzlich und gewinnend. Doch Staub aufgewirbelt haben beim Besuch von Diözesanbischof Rudolf Voderholzer andere. Nämlich diejenigen, die auf den letzten Drücker in den Klosterhof fuhren, um rechtzeitig zum Wortgottesdienst zu kommen.

Der Oberhirte der Diözese Regensburg war freilich schon vorher ausgestiegen, um mit den Leuten noch ein paar Minuten ins Gespräch zu kommen. Denn viel mehr gab der dicht gepackte Terminplan zum Ende eines langen Tages nicht mehr her.

Für die meisten war es am Mittwochabend auch das erste Kennenlernen ihres Bischofs, dessen sympathische und offene Art alle Menschen sichtlich beeindruckte. Selbst auf dem Weg in die Sakristei nahm sich der Oberhirte noch die Zeit, ein wenig zu plaudern. Auf diesem "leisen Weg" schaffte er es auf Anhieb, die Herzen der Menschen zu erreichen.

Besondere Erlebnisse

Dann noch der Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Ensdorf und des Klosters bei Bürgermeister Markus Dollacker und Pfarrer Hermann Sturm in der Sakristei. Den Wortgottesdienst bereicherten nachdenkliche Passagen zum Innehalten am Ende des Tages sowie die Gruppe "Charisma" aus Fensterbach mit frischen Musikstücken. Der Bischof erzählte von besonderen Erlebnissen aus seiner Jugendzeit, von Worten, die mitten ins Herz gehen, aber auch von Wörtern, die letztlich nicht mehr als akustische Umweltverschmutzung seien; von netten Worten und Wörtern, von Komplimenten an Mitmenschen, die oft ein paar Wochen zum Zehren herhalten.
Letztendlich sei es aber nur Gottes Wort, das ewig gelte: "Gottes Wort ist wie das Licht in der Nacht." Ein beeindruckendes Erlebnis war für alle das gemeinsame Vaterunser mit ihrem Bischof in der Mitte der Gottesdienstbesucher.

Der Abend klang im Innenhof des Ensdorfer Klosters mit einer Podiumsdiskussion aus. Junge Leuten und Ministranten- sowie Jugendgruppen aus Amberger und Schwandorfer Pfarreien, aus Wolfsbach, Teublitz, Rosenberg, Schnaittenbach, Hirschau, Wutschdorf, Etsdorf und weiteren Pfarreien stellten viele Fragen. Das Ganze stand unter der Leitung von Pater Christian Liebenstein, dem Direktor des Salesianerklosters Ensdorf.

Offenes Miteinander

Unverkennbar waren das Verständnis des Bischofs für die Jugend, die netten kleinen Gesten und das Eingehen auf die mitunter auch kritischen Fragen der jungen Leute. Es war nicht nur ein Besuch des Oberhirten der Diözese Regensburg, sondern ein herzliches und offenes Miteinander, von dem auch im Nachhinein noch viele positive Impulse ausgehen werden - davon waren die Diskussionsteilnehmer überzeugt.
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