Hochbehälter Uschlberg mit neuer Technik ausgestattet - Fernüberwachung möglich
Mehr Druck, höherer Brandschutz

"Nun ist der Hochbehälter in Uschlberg auf dem modernsten Stand", sind Wasserwart Thomas Berschneider (links) und Bürgermeister Markus Dollacker überzeugt. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
26.04.2013
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(sön) "Für den Feuerschutz im Ortsteil Uschlberg steht nun ausreichend Löschwasser zur Verfügung", betonte Bürgermeister Markus Dollacker bei einer Besichtigung des dortigen Wasserhochbehälters.

Jede der drei Pumpen schaffe nun 4,5 Liter Wasser pro Sekunde, also 16 Kubikmeter in der Stunde, präzisierte Wasserwart Thomas Berschneider. "In einem Brandfall können also alle drei Pumpen 48 Kubikmeter Wasser in der Stunde fördern." Bereits 1999 habe der Gemeinderat einer Erneuerung der Druckerhöhungsanlage zugestimmt, so Dollacker. Jedoch sei ein günstiges Angebot gewählt worden. "Die Anlage führte nach kurzer Zeit zu Problemen und Ausfällen. Die zweite Pumpe musste jetzt komplett ausgetauscht werden." Auf Vorschlag der Verwaltung sei man zum bewährten Anbieter, der Wilo EMU Anlagenbau GmbH aus Hof zurückgekehrt.

Diese habe geraten, die Druckerhöhungsanlage komplett gegen eine drehzahlgeregelte Kompakt-Druckerhöhungsanlage, bestehend aus drei normal saugenden, vertikalen Edelstahl-Hochdruck-Kreiselpumpen, zu tauschen. Diese biete eine wesentliche Verbesserung bei Druckschwankungen und erhöhe gleichzeitig enorm den Brandschutz für den Ortsteil Uschlberg, "da die eingesetzten drei Pumpen dieser neuen Druckerhöhungsanlage gleichzeitig laufen und somit ausreichend Löschwasser fördern können", so Dollacker. In diesen Zusammenhang habe es sich angeboten, Rohrleitungen im Hochbehälter so umzubauen, dass ein Wassermengenzähler nach der Druckerhöhungsanlage montiert werden konnte. Damit ließen sich Rohrbrüche leichter aufspüren. Der ISDN-Zähler zur Durchflussüberwachung könne vom Wasserwart auch zu Hause abgelesen werde.

Die Kosten für die Druckerhöhung von 9780 Euro und den Umbau der Rohre von 2167 Euro summierten sich mit der Montage auf etwa 25 000 Euro, so Dollacker. Noch installiert werden müsse der Blitz- und Überspannungsschutz so Berschneider.
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