20.03.2018 - 20:00 Uhr
Ensdorf

Ensdorfer SPD spart bei Jahreshauptvesammlung nicht mit Kritik Von Funkloch zu Funkloch

"Ihr seid eine gute Truppe", lobte bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann die Aktivitäten der Ensdorfer Genossen. Ortsvorsitzender Hans Ram verwies bei seinem Rückblick auf die alljährliche Klausur in Paulsdorf und freute sich: "Unser Maifest war wieder ein voller Erfolg." Der Erlös in Höhe von 1800 Euro sei an Pfarrer Hermann Josef Sturm für die Renovierung der Pfarrkirche übergeben worden.

„Ein toller Ortsverein mit vielen Aktionen,“ lobte Landtagskandidat und Kreisvorsitzender Uwe Bergmann, Hier mit Ortsvorsitzendem Hans Ram und Bezirksrat Richard Gaßner (von links) bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins. S
von Hubert SöllnerProfil

Johann Eichenseer, Fraktionssprecher im Gemeinderat, betonte, dass beim Spatenstich der Kita, groß verkündet worden sei, dass die Kinder im September 2018 einziehen könnten. Die jungen Eltern müssten nun aber weiter auf andere Gemeinden ausweichen, denn die Fertigstellung habe sich auf 2019 verschoben. "Hoffentlich zieht sich das nicht so hin, wie der Bau des Verbrauchermarkts." Kritisch betrachtete er auch Breitbandausbau und Mobilfunk in der Gemeinde: "Hier bewegt man sich von einem Funkloch zum nächsten." Den Breitbandausbau bis 2019 sehe er bei der derzeitigen Auslastung des Baugewerbes als fraglich. Bei der Neugestaltung der Containerstellplätze am Osteingang von Ensdorf müsse der Platz optisch aufgewertet werden.

Gleichzeitig könnte dieser als "Busbahnhof" mit Eingang zum Klostergelände dienen und so das Verkehrschaos vor dem Kloster abgeschafft werden. Danach machten Landtagskandidat Uwe Bergmann und Bezirksrat Richard Gaßner ihre Positionen deutlich. Als Delegierte zur Europawahlkonferenz wurde Hans Ram gewählt, für den Kreisverband Johann Eichenseer und Sieglinde Scharl.

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