Bei Senioren-Aktiv-Wochen auf dem Bösl-Hof
Schweinemast, Biogasanlage und Holztrocknungsanlage

Die Besucher des Bauernhofs vor einem Teil der Biogasanlage mit Johannes Bösl (Siebter von links) und Vater Johann Bösl sen. (Zweiter von rechts).
Vermischtes
Ensdorf
11.10.2017
47
0
 
Wuchtig, groß und stark sind die Motoren der Heizanlage. Bei den Senioren-Aktiv-Wochen stand der Bösl-Hof im Visier. Bild: sön

Bei der Senioren-Aktiv-Wochen stand der Bösl-Hof in Ruiding auf dem Plan. Unter dem Motto "Bewegung und Begegnung" bekamen 17 Männer und Frauen Einblick in die Arbeit in der Landwirtschaft. Sie informierten sich im Betrieb von Johann Bösl in Ruiding mit Schweinemast, Biogasanlage und Holztrocknungsanlage.

Es handelt sich um einen Vollerwerbsbetrieb mit 1200 Mastschweinen und 150 Hektar Grund, auf dem Getreide, Raps und Mais angebaut wird. Im Jahr 2000 habe man sich ein zweites Standbein überlegt und sich für eine Biogasanlage entschieden. Diese liefere täglich rund 6000 Kilowatt Strom. "Das hört sich natürlich gut an, aber es schlagen auch gewaltige Kosten zu Buche", verweist Johann Bösl sen. darauf, dass ein Hektar Mais rund 10 000 Kubikmeter Gas somit 19 000 Kilowatt Strom ergebe. Geheizt werde damit auch das eigene Haus mit drei Wohneinheiten, das Nachbarhaus, die Ställe, Arbeitshalle und Holztrocknung. Beim Hofrundgang konnten die Besucher durch Fenster Ferkel und Schweine sehen, die mit Bällen spielten. Der 30-jährige Sohn, Agrarbetriebswirt Johannes Bösl, erläuterte die Funktion der Biogasanlage und deren Betriebsablauf.

Mais sei besser als sein Ruf erklärte er den Senioren, er sei ein "Top-Futter für Biogas". Ein Hektar Mais bindet 32 Tonnen Kohlendioxid und produziert 24 Tonnen Sauerstoff. Vorteil von Biogas sei, dass es im Gegensatz zu Wind- und Sonnenenergie Tag und Nacht verfügbar wäre. Politisch seien weitere Biogasanlage seit dem Energieergänzungsgesetz EEG 2014 nicht mehr gewollt. Die Stromvergütung wurde auf 16,9 Cent/KWh gekürzt. Deshalb werde kaum mehr eine neue Biogasanlage gebaut. Die Schweine aus dem Mastbetrieb Bösl würden nur mit Getreide gefüttert und haben "geprüfte Qualität". Abschließend gab es eine Brotzeit.

Die Buswallfahrt der Pfarrei Ensdorf ist am Samstag, 21. Oktober. Anmeldelisten liegen in der Pfarrkirche sowie in der Kirche Thanheim und Wolfsbach auf. Abfahrt ist in Wolfsbach um 6 Uhr, in Thanheim um 6.10 Uhr und in Ensdorf um 6.15 Uhr. Erwachsene zahlen 15 Euro, Kinder 10 Euro. Das Geld wird im Bus eingesammelt. Der Gottesdienst in Altötting ist um 11.30 Uhr im Kongregationssaal, nicht wie im Pfarrbrief angekündigt um 10.30 Uhr. Teilnehmer aus Theuern und Ebermannsdorf können sich im Pfarrbüro Ensdorf (09624/12 20) anmelden.

Jugendchor gibt Benefizkonzert

Ensdorf. (hmx) Der Jugendchor im Fränkischen Sängerbund gibt am Samstag, 14. Oktober, in der Klosterkirche St. Jakobus ein Benefizkonzert. Initiiert wurde der Auftritt von der Raiffeisenbank Unteres Vilstal. Der Jugendchor singt unter der Leitung von Karl-Heinz Malzer und seiner Stellvertreterin Michaela Teese. Er wurde 1981 gegründet und setzt sich aus jungen Sängern aus Franken und der Oberpfalz zusammen. Der Eintritt ist frei. Spenden kommen der Kirche zugute.

Helft Wunden heilen

Rieden/Ensdorf. (sön) Der VdK-Bayern sammelt zwischen Freitag, 20. Oktober, und Sonntag, 19. November, Spenden in Rieden, Vilshofen oder Ensdorf. Das Motto ist "Helft Wunden heilen". Ehrenamtliche gehen von Haus zu Haus, geht aus einer Pressemitteilung des VdK-Kreisverbands Amberg-Sulzbach hervor.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.