Internationaler Tag des Energiesparens am 5. März
Schnell mal 120 Euro gespart

Stromsparbeauftragter Karl-Heinz Hofbauer, Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid und ZEN-Mitarbeiterin Yvonne Busch (von links) werben fürs Energiesparen. Bild: sön
Vermischtes
Ensdorf
02.03.2018
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Jährlich rund 120 Euro mehr im Geldbeutel? Individuelle Beratung und moderne Energiespar-Technik machen's möglich. Darauf weist das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) zum Tag des Energiesparens hin.

Anlässlich des Internationalen Tag des Energiesparens am Montag, 5. März, weist das ZEN darauf hin, dass eine Familie, die den Stromspar-Check gemacht hat, im Jahr 365 Energiespartage hat. ZEN-Stromsparbeauftragter Karl-Heinz Hofbauer fand bei ihr zahlreiche Möglichkeiten: Er baute unter anderem neun LEDs, eine schaltbare Steckdosenleiste sowie Durchflussbegrenzer und einen Wasserspar-Duschkopf im Wert von 68 Euro ein.

In den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Schwandorf haben Haushalte mit geringem Einkommen dank individueller Beratung und moderner Energiespar-Technik damit jährlich rund 120 Euro mehr im Geldbeutel. Der Stromspar-Check ist eine individuelle Beratung im Haushalt, bei dem geschulte Helfer den Energie- und Wasserverbrauch analysieren. Dann wird die jeweils notwendige Energiespar-Technik (bis etwa 70 Euro) eingebaut.

Zusätzlich gibt es vom ZEN den Energiespar-Check. Dessen Ziel ist es, privaten Haushalten gegen eine Gebühr von 49 Euro zu durchschnittlichen Einsparungen von rund 100 Euro im Jahr zu verhelfen - ohne dass die Nutzer dabei auf Komfort verzichten müssen. "Bei den gut getarnten Stromfressern wie Stand-by-Geräten oder Energie-ineffizienten Haushaltsgeräten kann durch den Einsatz moderner Technologie der Stromverbrauch gesenkt werden", weiß Hofbauer.

Bei einem Vor-Ort-Termin werden die Kosten von Strom, Heizenergie und Wasser beziehungsweise Warmwasser anhand der Rechnungen aufgenommen und mit dem technischen Zustand der Geräte sowie dem Alter und Bauzustand des Hauses verglichen. Bei Bedarf verleiht das ZEN auch ein Strom-Messsystem, das den Verbrauch über längere Zeiträume hinweg aufzeichnen kann, um so das Nutzungsverhalten analysieren zu können.

EnergiespartippsFür alle die, die eine Veränderung im Kleinen bewirken wollen, gibt der Klimaschutzkoordinator des Landkreises, Joachim Scheid, Tipps, um den Stromverbrauch zu minimieren - etwa durch Abschaltautomatik in Flur oder Treppenhaus. Er empfiehlt auch, ausschließlich LED-Technik zu verwenden, Elektrogeräte auszuschalten und nicht auf Standby laufen zu lassen oder mit Steckerleiste zu arbeiten. Denn Computer, Drucker, Bildschirm, TV oder SAT-Receiver verbrauchen noch nach dem Ausschalten Strom.

Sinnvoll sei es, Ladegeräte immer vom Netz zu trennen und bei Neuanschaffungen Waschmaschinen, Kühl- und Gefrierschränke in Energieeffizienzklasse A und höher zu kaufen. Nur richtig dreckige Wäsche braucht mehr als 40 Grad in der Maschine. Auf die Vorwäsche kann man verzichten. LCD-Monitore brauchen laut ZEN nur halb so viel Energie wie Röhrenmonitore. Zudem sollte man Wasserspar-Einsätze nutzen und Heizkörper nicht verstellen oder abdecken. Weitere Infos im Internet (www.zen-ensdorf.de). (sön)
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